Kreml nutze Instabilität im Nahen Osten für neue Informationsattacken gegen die Ukraine – Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen
Vor dem Hintergrund der Situation im Nahen Osten laufe seit Februar 2026 eine Informationskampagne, die darauf abziele, die Ukraine und derer politische Führung zu diskreditieren, schreibt das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen.
„..Die Informationskampagne wird durch Subjekte, die mit dem Kreml und dem iranischen Regime verbunden sind, realisiert, und verfolgt drei strategische Ziele“, hieß es.
Zum einen gehe es darum, das internationale Ansehen der Ukraine zu untergraben – dazu werden Falschmeldungen verbreitet, dass die an die Ukraine gelieferte Waffen auf dem Schwarzmarkt landen würden oder dass ukrainische Rüstungstechnologien „uneffektiv“ seien.
Zum anderen, werde versucht, den Eindruck zu erwecken, dass die ukrainische politische Führung „inkompetent“ und „korrupt“ sei sowie angeblich eigene Bereicherung vot die Sicherheit des Landes stelle und eine wirtschaftliche Destabilisierung herbeiführe.
Und das dritte Ziel sei es - die internationale Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich durch die Verbreitung von Desinformationen über angebliche Verluste unter den ukrainischen Militärs im Nahen Osten zu diskreditieren.
Die systemische Verbreitung der oben genannten Narrative ziele auf eine Destabilisierung der Situation in der Ukraine und Diskreditierung des Landes in den Augen der internationalen Partner ab, wird im Bericht betont.
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