Oleh Apostol, Held der Ukraine, Kommandeur der Luftlandetruppen, Generalmajor

Luftlandetruppen bieten eine Vorbereitung, die Leben rettet und das Überleben im Kampf sichert

Die Luftlandetruppen leisten dem Feind seit 2014 Widerstand und kämpfen seit Beginn der großangelegten Invasion an allen Fronten und vernichten den Feind. Insbesondere im Raum Oleksandriwka befreiten Fallschirmjäger mit angegliederten Einheiten der Luftlandetruppen elf Ortschaften.

Der Kommandeur der Luftlandetruppen der Streitkräfte der Ukraine, Held der Ukraine, Generalmajor Oleh Apostol, ist überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg seiner Soldaten in einer guten Ausbildung und der ständigen Anpassung an die neuen Herausforderungen des Krieges liegt.

In einem Interview mit Ukrinform erzählte der Kommandeur über die Lage in Richtung Oleksandriwka, die Veränderungen in der Ausbildung der Fallschirmjäger, den Bedarf der Armee an neuen Rekruten und mahnte zudem, sich keine Illusionen über Verhandlungen und einen schnellen Sieg zu machen.

Herr General, woher stammt Ihr Nachname? Empfinden Sie ihn als eine Art Amulett?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es gab einmal Danylo Apostol (den Hetman der Linksufrigen Ukraine von 1727 bis 1734 – Anm. d. Red.), aber ich kann nicht sagen, ob mein Nachname in direktem Zusammenhang mit ihm steht. Vielleicht spielt das Schicksal manchmal eine Rolle.

Und wie lautet Ihr Spitzname?

Mein Spitzname ist „Formosa“, und selbst der Feind kennt ihn. Ich ändere ihn seit 2014 nicht. Sie sollen (die Russen – Anm. d. Red.) wissen, wer gegen sie kämpft. Ich habe diesen Spitznamen einmal gewählt, weil er selten ist. Es gibt eine Insel mit diesem Namen und eine Spezialeinheit.

Berichten zufolge befreiten Einheiten der Luftlande-Sturmtruppen Anfang März in Richtung Oleksandriwka neun Siedlungen und säuberten drei weitere. Kürzlich nahmen Einheiten der 95. Brigade unter die vollständige Kontrolle die Siedlung Beresowe in der Region Dnipropetrowsk. Wie konnte dieser Erfolg erzielt werden? Und wie ist die Lage in der Richtung aktuell?

Wir haben bereits nicht neun, sondern elf Siedlungen befreit. Wir haben das nicht früher kundgegeben, um die Leute nicht zu gefährden.

Das war dank der Ruhe und der Geheimhaltung der Operation möglich. Dasselbe galt für die Operationen in Kursk und Dobropillja. Der Feind wusste nicht, wo wir auftauchen würden. Wie man so schön sagt: Schweigen ist Gold.

Auch die Tatsache, dass der Feind seine Führung umnebelt, trug zum Erfolg bei. Seine Infiltrationstaktiken sind zwar teilweise erfolgreich, jedoch nicht auf operativ-strategischer Ebene. Wenn wir angreifen, vernichten wir ihn einfach, denn er mag tief sitzen, aber keine Unterstützung haben.

Wir verfügen über eine funktionierende Befehlskette mit eingespielten und geübten Abläufen, die auf dem Schlachtfeld Erfolge bringen. Unsere Soldaten sind gut ausgebildet, vertrauen ihren Einheitsführern und die sind sich in ihren Handlungen sicher. Jede Einheit erfüllt ihre Aufgabe und lässt sich durch nichts ablenken.

Wir genießen zudem die volle Unterstützung des Oberbefehlshabers und des Generalstabs, insbesondere beim Korrigieren und der Bereitstellung von Hilfe.

Der Feind führt nun einen Gegenangriff in Richtung Oleksandriwka durch. Dort wird alles durch die Drohnen kontrolliert, sowohl unsere als auch feindliche.

Sollten wir feststellen, dass wir auf irgendwelche Stellungen gestoßen sind, werden wir sehr sorgfältig und kompetent Änderungen vornehmen. Wir haben kein Recht, wie der Feind, Leute in „Fleischstürme“ zu schicken. Und wir werden das nicht tun. Sobald wir merken, dass etwas nicht funktioniert, stoppen wir oder wechseln zu einer anderen Richtung. Und so war es in Richtung Dobropillja, wo wir Erfolg erzielten und die Marineinfanterie (der russischen Armee – Anm. d. Red.) aufrieben.

Bestimmte Maßnahmen, die wir in Richtung Oleksandriwka planten, führen nicht sofort zum Erfolg, aber wenn wir alle Maßnahmen zusammen durchführen, werden wir ein Ergebnis erzielen.

Was sehen Sie in den befreiten Ortschaften? Sind dort noch Menschen, wie lebten sie in der Okkupation? Hat man Ihren Kämpfern von russischen Gräueltaten in diesen Gebieten erzählt?

Zuerst griff der Feind an, dann starteten unsere Streitkräfte einen Gegenangriff, und es blieb fast nichts übrig. Diese Siedlungen wurden zerstört. Sie werden künftig unbewohnbar sein. Wir haben dort keine Zivilisten angetroffen.

Die Luftlandetruppen kämpfen insbesondere in Richtung Pokrowsk. Wie ist die Lage dort? Wie verändert sich die russische Taktik? Was können Sie zu den Angriffen des Feindes mit Motorrädern und Quads sagen?

Es gibt in Richtung Pokrowsk bestimmte Einheiten der Luftlandetruppen, die den Feind zurückhalten.

Was die Motorradfahrer angeht, machen unsere Jungs sie im Nahkampf platt. Wir greifen den Feind hauptsächlich mit FPV-Drohnen an, mit „Warte-Drohnen“ am Straßenrand entlang seiner Bewegungs- und Nachschubwege.

Die Kämpfer sind gut ausgebildet und furchtlos. Sobald sie Motorräder hören, kommen sie aus ihren Verstecken und vernichten sie. So gab es beispielsweise vor Kurzem einen Vorfall, bei dem mehrere Motorradfahrer mit einem Maschinengewehr vernichtet wurden.

Es wurde berichtet, dass die Russische Föderation zunehmend nicht vorbereitete Kämpfer einsetzt und deren Ausbildungsniveau allgemein sinkt. Ist Ihnen das aufgefallen?

Das fällt sehr auf. Besonders, wenn wir sie gefangen nehmen und nach ihrer Vorbereitung fragen. Ihre Aufgabe ist es, Leute in die „Fleischstürme“ zu schicken, was in einigen Richtungen funktioniert. Natürlich werden wir so etwas niemals zulassen. Wir operieren auf der Grundlage von Ausbildung, sie hingegen auf der Grundlage von Überzahl.

Die Ausbildung des Gegners ist derzeit sehr schwach.

Wenn beispielsweise eine unserer Gruppen auf eine gegnerische Gruppe losgeht, vernichten wir sie vollständig und ziehen mit minimalen Verlusten weiter.

In Ihren Interviews erwähnen Sie ab und zu, dass Sie an verschiedenen Abschnitten Überraschungsangriffe für den Gegner vorbereitet haben, die seine Kampffähigkeit erheblich beeinträchtigt haben. Planen Sie diese derzeit auch oder benutzen Sie sie bereits?

Ja, wir benutzen sie. Wir passen uns sehr schnell an und führen die notwendigen Änderungen ein, wobei wir alles mit dem Oberkommando abstimmen.

Es ist wichtig, die gesammelten Kampferfahrungen schnell anzuwenden. Wir verfügen über das Know-how, um dem Feind Widerstand zu leisten. Das Wichtige ist, dieses Wissen rechtzeitig zu vermitteln und auf allen Ebenen und mit allen Einheiten der Luftlandetruppen zu skalieren.

Das 199. Ausbildungszentrum der Luftlandetruppen wurde mehrfach als eines der besten der ukrainischen Streitkräfte anerkannt. Können Sie uns davon erzählen, warum das so ist?

Das ist so. Ich sage das nicht nur, weil ich Kommandeur der Luftlandetruppen bin, sondern weil es von verschiedenen Kommissionen und Vertretern der verschiedenen Verteidigungskräften, die die Ausbildungszentren besuchen, bestätigt wird.

Das erreichen wir dank unserem Ansatz bei Kampfeinsätzen und unserem hohen Ausbildungsniveau. Es gibt viele Fälle, wenn jemand plant, irgendeinen Ansatz anzuwenden, den wir bereits erprobt und angewendet haben.

Mit gut ausgebildeten Ausbildern, einer gut strukturierten Führung und einer leistungsstarken Ausbildungs- und Materialbasis können wir jede Armee ausbilden, unabhängig vom Zeitpunkt des Kriegsausbruchs. Dadurch ist die Armee schnell einsatzbereit.

Im Training verlassen wir uns hauptsächlich auf unser Ausbilderpersonal. Die Übung basiert auf der Grundlage der Kampferfahrung.

Das Wichtigste ist die Kommunikation: Wir hören einander, und die Kommandeure niedrigerer Ränge scheuen sich nicht, sich an höhere zu wenden. Auch die Zusammenarbeit ist entscheidend.

Das 199. Ausbildungszentrum ist auf moderne Kampfeinsätze ausgerichtet. Sobald sich im Krieg etwas ändert, reagieren wir umgehend im Ausbildungsprogramm darauf.

Wie hat sich die Fallschirmjägerausbildung seit Beginn der großangelegten Invasion verändert?

Wir analysieren ständig, was aktuell auf dem Schlachtfeld benötigt wird. Derzeit fehlt uns die Zeit, die Ausbildung auszudehnen, daher konzentrieren wir uns auf das, was wirklich Leben rettet. Es ist wichtig, dass in irgendwelchen kritischen Situationen die praktischen Übungen im Gedächtnis bleiben und den Soldaten helfen, zu überleben und den Feind zu vernichten.

Sind Fallschirmsprünge für Fallschirmjäger heute noch relevant?

Ja. Wir verzichten auf sie nicht, da sie unseren Charakter abhärten. Es ist klar, dass wir nicht immer die Luftlandung in das Hinterland des Feindes durchsetzen können. Aber es hilft, wenn der Feind seine Taktik ändert und man Fallschirmjäger schnell verlegen muss, um beispielsweise eine Brücke zu halten oder zu zerstören.

Welche aktuellen Erfahrungen von Partnern oder dem Feind nutzen Sie in der Ausbildung der Kadetten?

Wir nutzen die Methodik der Partner. Und was den Feind betrifft, so nutzen wir hauptsächlich die Mittel, die er effektiv einsetzt. Wir müssen immer vom Feind lernen, sein Vorgehen analysieren und nach Möglichkeiten suchen, ihm entgegenzuwirken.

Was hat sich in der Ausbildungsmaterialbasis für die Kadettenausbildung verbessert?

Es hat sich viel verändert. Alles ist so integriert, dass sich unsere Soldaten auf dem Schlachtfeld sicher fühlen und ihnen gestellte Aufgaben erfüllen können.

Die Ausbildungs- und Materialbasis wird ständig verbessert. Sobald etwas Neues kommt, was effektiv ist, wird es umgehend im Ausbildungszentrum erlernt.

Wie sind die Lebensbedingungen, die Verpflegung und die Versorgung der Kadetten im Jahr 2026? Gibt es Zukunftsperspektiven?

Die Bedingungen sind ziemlich gut. Sicherheit steht an erster Stelle. Niemand wohnt in großen Räumen oder Zelten. Alle leben unter Erde, wo sich auch die Ausbildungsräume befinden.

Wir achten jetzt besonders auf die Lebensbedingungen der Soldaten. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, sicherzustellen, dass in den Räumen keine dunklen, bedrückenden Farben verwendet werden, da diese den psychischen Zustand beeinflussen.

Das ist vergleichbar mit bunten Häusern in Städten. Egal bei welchem Wetter oder in welcher Stimmung man ist, der Anblick der Umgebung wirkt nicht bedrückend.

Wie lange dauert die Kampfeingliederung von Soldaten, die nach dem Ausbildungszentrum zu den Kampfbrigaden kommen, und wie läuft sie ab?

Zuerst die Rehabilitation, dann 51 Tage der Grundmilitärausbildung und eine bis zu 14-tägige Adaptierung, je nach Entscheidung des Kommandeurs.

Es gibt einen Eingliederungskurs. Dieser wurde 2025 eingeführt, damit ein Soldat, der nach der Grundmilitärausbildung kommt, sich in das Kollektiv integriert, dessen Geist und Traditionen verinnerlicht, den Kommandeur kennenlernt, und er ihn. Ein Mensch muss auf die Taktiken vorbereitet sein, mit denen seine Einheit operieren wird. Während dieser Zeit investiert der Kommandeur maximal in die Ausbildung des Soldaten.

Inwieweit tragen die Rekrutierungszentren der ukrainischen Streitkräfte zur Aufstockung Ihrer Einheiten bei?

Jetzt deutlich weniger. Die Menschen leben in der Hoffnung auf einen Waffenstillstand und den Sieg, aber man sollte daran denken, wie wir den Feind maximal aufreiben und ihn zum Verzicht auf sein Vorgehen zwingen können. Wenn der Feind morgen aufhört, umso besser. Und wenn er nicht aufhört, sind wir nicht darauf vorbereitet.

Der Personalmangel bedeutet, dass es keinen Ersatz für die Soldaten in ihren Positionen gibt, dass es keine Rotation und keinen normalen Urlaub gibt. Wobei ich grundsätzlich der Meinung bin, dass alle Soldaten zweimal im Jahr Urlaub haben sollten.

Die Menschen verstehen nicht ganz ihre Bedeutung, mit jenen Jungs zusammen zu sein, die jetzt in den Streitkräften der Ukraine sind. Für sie wäre das eine wichtige Unterstützung.

Man möchte, dass die Menschen begreifen, was die Luftlandetruppen bedeuten. Wenn du dort bist, wirst du mit allem versorgt, insbesondere wirst du Unterstützung auf dem Schlachtfeld und eine Ausbildung haben, die rettet und die Möglichkeit gibt, während der Kampfhandlungen mit hohen Chancen zu überleben.

Was muss Ihrer Meinung nach am Mobilisierungssystem geändert werden?

Dieses System funktioniert derzeit, und wenn man es bricht, dann sollte das nicht noch schlimmer werden. Ich möchte betonen, dass ein sehr großer Prozentsatz der Leute, die auf dem Schlachtfeld kämpfen und dank denen wir unsere Gebiete halten, dank dem Zentrum für Personalbeschaffung und soziale Unterstützung in die ukrainischen Streitkräfte gekommen sind. Wenn sie abgezogen werden, endet der Krieg dort, aber nicht zu unseren Gunsten.

Verstehen Sie, er (Putin - Anm. d. Red.) wird nicht aufhören, er ist Irre und hat nichts zu verlieren. Er wird kämpfen, bis er verreckt.

Deshalb leistet auch das Zentrum für Personalbeschaffung und soziale Unterstützung große Arbeit. Ja, es gibt bestimmte Momente, die korrigiert werden müssen. Viele, mit denen ich im Ausbildungszentrum spreche und die dort „mobilisiert“ wurden, ändern später ihre Meinung. Sie sagen, sie seien von ihren Aktionen überzeugt und können den Feind hauen. Bei solchen Gesprächen sage ich nicht, wer ich bin.

Wie beurteilen Sie die Einführung des Korpssystems in den Luftlandetruppen?

Es ist definitiv gut, denn jedes Korps – in den Luftlandetruppen gibt es zwei, das 7. und das 8. – verfügt über eigene militärische Einheiten und Abteilungen sowie Kampf- und Logistikversorgung. Die Umstrukturierung gestaltet sich derzeit etwas schwierig, da alle Richtungen von Bedeutung sind. Man kann keine starke Brigade einer schwächeren unterstellen, da die Gebiete sonst zusammenbrechen werden.

2023 begann der Gegner, Divisionen und Armeen aufzustellen, was seine Führung vereinfachte. Wenn man eine 200 km lange Front kontrolliert und nur 15 oder 20 Brigaden hat, kann man nicht allen die Aufmerksamkeit schenken, die Lage studieren und sie analysieren. Es ist schwierig, die Führung zu übernehmen, wenn man zwei bis drei Hauptangriffsrichtungen hat, die alle wichtig und kritisch sind, und irgendwann gerät man in Schwierigkeiten.

Wie sieht es mit der Waffenversorgung der Luftlandetruppen aus? Sind genügend Drohnen und Ausrüstung vorhanden? Finden die Fallschirmjäger Gegenmaßnahmen gegen Glasfaserdrohnen?

Was die Waffen angeht, möchte man, dass es damit besser wird, aber wir sind in vielerlei Hinsicht von unseren Partnern abhängig. Auch der Feind hat jetzt damit Probleme.

Die Luftlandetruppen werden mit allem versorgt, was notwendig ist. Wenn wir irgendwelche Waffen nicht haben, erhalten wir auch keine.

Die Abwehr der Glasfaserdrohnen basiert auf unserer Ausbildung: der Einrichtung von Unterständen, dem Verständnis ihrer Funktionsweise und ihrer Zerstörung.

Und gibt es genug Leute?

Wenn die Brigade und die Stellungen halten, wo wir die Aufgaben erfüllen, dann gibt es genug.

Erzählen Sie etwas über Ihre Soldaten. Dienen auch Frauen oder bekleiden sie Kampfpositionen?

Ja, Frauen dienen bei uns, und einige von ihnen bekleiden Kampfpositionen, beispielsweise als Sanitäterinnen, Drohnenpilotinnen und in anderen Funktionen. Wir haben etwa 1.500 Frauen.

Wie ist die Situation mit den Programmen „Vertrag 18–24“ und „Vertrag 60+“? Kämpfen ehemalige Insassen und Ausländer in den Luftlandetruppen?

Ja, zu uns kommt man im Rahmen des Programms „Vertrag 18–24“, und diese Soldaten werden so betreut, dass sie auf dem Schlachtfeld möglichst effektiv sind. Auch Soldaten über 60 Jahre schließen einen Vertrag mit den Luftlandetruppen ab.

Ehemalige Häftlinge kämpften mit uns in Kursk. Solche Soldaten haben wir jetzt nicht mehr.

Wir haben auch keine Ausländer. Als wir in den umkämpftesten Gebieten kämpften und es zu kritischen Momenten kam, zum Beispiel bei einem Durchbruch, was ein großes Problem ist, das man lösen musste, waren Ausländer zu solchen Situationen nicht bereit. Als unsere Jungs Heldenmut bewiesen und den Feind vernichteten, konnten sie solche Kämpfe nicht aushalten.

Warum würden Sie denen, die noch nicht bei den ukrainischen Streitkräften sind, raten, sich den Luftlandetruppen anzuschließen?

Ich war in verschiedenen Richtungen im Einsatz und kann versichern, dass Sie sich bei den Luftlandetruppen darauf verlassen können, dass Ihr Kommandeur für Sie sorgen wird: Unterstützung, Verständnis, Kommunikation, Respekt, Versorgung und eine hochwertige Ausbildung. Unsere Ausbildung ist gut und bringt Ergebnisse auf dem Schlachtfeld.

Welche Leistungen der Luftlandetruppen halten Sie im großangelegten Krieg für die größten? Welche der von Ihren Truppen durchgeführten Operationen betrachten Sie als die erfolgreichsten?

Die größte Errungenschaft ist es, wenn ein Oberkommandeur, dem eine Brigade oder Einheit der Luftlandetruppen unterstellt ist, von seinen Handlungen sicher ist. Er wird die ihm gestellte Aufgabe erfüllen, und alle werden über verlässliche Informationen verfügen.

Zu den erfolgreichen Aktionen der Einheiten der Luftlandetruppen zähle ich die Verteidigung der Stadt Wosnesensk, die Offensivaktionen in den Regionen Mykolajiw, Charkiw, Kursk, Richtungen Dobropillja und Oleksandriwka sowie die Stabilisierung kritischer Frontabschnitte von den Luftlandebrigaden, an denen alle beteiligt waren und jetzt stehen.

Iryna Tschyryzja, Schytomyr

Foto: Luftlandekommando der Streitkräfte der Ukraine