An der Front 230 Schlachten gemeldet, Richtungen Pokrowsk und Huljajpilske werden am aktivsten gestürmt
An der Front kam es am vergangenen Tag, dem 02. April, zu 230 Gefechten zwischen den ukrainischen Streitkräften und den russischen Besatzern, ließ auf Facebook der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte zur Lage an der Front am Freitag, dem 03. April, melden.
Gestern starteten die Russen dem Bericht zufolge auf Stellungen der ukrainischen Einheiten und Siedlungen 63 Luftangriffe mit 213 gelenkten Fliegerbomben.
Darüber hinaus feuerte der Feind 3.788 Mal mit Artillerie, darunter 104 Mal davon mit Mehrfachraketenwerfern, und setzte 9.058 Kamikaze-Drohnen ein.
Die russische Armee verübte Luftangriffe auf die Ortschaften Kolomijzi, Selena Dolyna, Pidhawryliwka, Prosjana, Oleksandriwka und Kateryniwka, Gebiet Dnipropetrowsk; Ljubyzke, Huliajpilske, Dolynka, Nowoseliwka, Wosdwischenka, Omelnyk, Orichiw, Schyroke, Kopani, Riwne, Barwiniwka und Preobraschanka, Region Saporischschja.
Luftwaffe, Raketentruppen und Artillerie der ukrainischen Verteidigungskräfte griffen vier Orte an, in denen sich Personal, Waffen und militärische Ausrüstung des Feindes konzentrierten, und eine Befehlsstelle der russischen Besatzer.
In Richtung Piwnitschosloboschansk und Kursk gab es drei Gefechte. Die Russen verübten einen Luftangriff mit vier gelenkten Fliegerbomben und feuerten 100 Mal mit Artillerie, und viermal mit Mehrfachraketenwerfern.
Richtung Piwdennosloboschansk versuchten die russischen Eindringlinge fünf Mal, die Verteidigungslinien der ukrainischen Kräfte bei Staryzja und Weterynarne durchzubrechen.
Richtung Kupjansk stürmte der Feind siebenmal bei Petropawliwka, Kuryliwka, Nowa Kruhljakiwka und Nowoosynowe.
Richtung Lyman griff der Feind acht Mal in den Räumen der Ortschaften Nadija, Stawky, Nowoserhijiwka, Nowojehoriwka, Drobyschewe und Lyman an.
Richtung Slowjansk stoppten ukrainische Kämpfer in den letzten 24 Stunden fünf Angriffe auf die ukrainischen Stellungen in den Räumen der Siedlungen Raj-Oleksandriwka und Platoniwka.
Richtung Kramatorsk gab es keine Vorstöße.
Richtung Kostjantyniwka stürmte der Feind 19 Mal in den Räumen der Ortschaften Pleschtschijiwka, Sofijiwka, Kostjantyniwka, Berestok, Stepaniwka, Kleban Byk, Rusyn Jar, Mykolajpillja und Nowopawliwka.
Richtung Pokrowsk stoppten ukrainische Verteidiger 58 Angriffe der Besatzungstruppen in den Räumen der Siedlungen Rodynske, Kotlyne, Udatschne, Molodezke, Nowopidhorodne, Bilyzke, Myrnohrad, Hryschyne, Murawka, Schewtschenko, Nowopawliwka, Filija und Pokrowsk.
In Richtung Oleksandriwka stürmte der Feind im Laufe des gestrigen Tages 21 Mal in den Räumen der Siedlungen Oleksandrohrad, Wyschnewe, Sitschnewe, Worone, Iwaniwka, Andrijiwka-Klewzowe, Sosniwka, Stepowe, Werbowe und Krasnohirske.
In Richtung Huljajpilske versuchte der Angreifer 40 Mal, die Stellungen ukrainischer Truppen in den Räumen von Salisnytschne, Swjatopetriwka, Olenokostjantyniwka, Staroukrajinka, Pryluky, Warwariwka, Dobropillja Solodke, Selene, Tschariwne und Myrne anzugreifen.
Richtung Orichiw stürmte der Feind 13 Mal bei Mali Schtscherbaky, Stepnohirsk, Nowodanyliwka, Prymorske, Lukjaniwske, Stepowe und Schtscherbaky.
In Richtung Wolhynien und Polissja wurden keine Anzeichen für die Bildung feindlicher Angriffsgruppen festgestellt.
Wie berichtet wurden nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine zum heutigen Stand 1.301260 (+1230 zum Vortag) Invasoren getötet und verletzt.
Die Streitkräfte der Ukraine zerstörten außerdem seit Beginn des Angriffskrieges 11.833 (+3) Kampfpanzer, 24.340 (+6) gepanzerte Kampffahrzeuge, 39.293 (+65) Artilleriesysteme, 1.713 (+0) Mehrfachraketenwerfer, 1338 (+0) Luftabwehrsysteme, 435 (+0) Flugzeuge, 350 (+0) Hubschrauber, 86.950 (+177) Kraftfahrzeuge und Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 33 (+0) Schiffe/Boote, 2 (+0) U-Boote, 214.629 (+1236) operativ-taktische Drohnen, 4.109 (+2) spezielle Fahrzeuge. 4.491 (+0) Marschflugkörper wurden abgeschossen.
Die Angaben werden ständig aktualisiert. Die Berechnung wird durch die hohe Intensität der Kampfhandlungen erschwert.
Foto: Generalstab der Streitkräfte der Ukraine