Enorme Verluste Russlands im Krieg gegen Ukraine: ISW meldet verdeckte Mobilisierung
Angesichts der enormen Verluste auf dem Schlachtfeld und der geringen Zahl an Rekruten greifen die russischen Behörden immer häufiger zur verdeckten Zwangsmobilisierung.
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf das Institute for the Study of War (ISW).
Analytiker haben auf den Erlass des Gouverneurs der Region Rjasan, Pawel Malkow, vom 20. März hingewiesen, wonach mittlere und große Unternehmen mit 150 bis 500 Beschäftigten
zwei bis fünf Mitarbeiter auswählen müssen, um Verträge mit dem Verteidigungsministerium der Russischen Föderation abzuschließen. Der Erlass gilt mindestens bis zum 20. September 2026.
Der Kreml schafft die Voraussetzungen dafür, sich der Verantwortung für die verdeckte Mobilmachung zu entziehen, indem man mittelständischen und großen Unternehmen die Verantwortung für die Auswahl von Mitarbeitern zur Vertragsunterzeichnung überträgt, hieß es in der Meldung.