Drohnenangriff auf russischen Hafen Ust-Liga, ein Brand bricht aus

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Nach einem Drohnenangriff auf den Hafen Ust-Luga in der russischen Region Leningrad (etwa hundert Kilometer von St. Petersburg entfernt – Anm. d. Red.) ist ein Brand ausgebrochen.

Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal Astra

Gouverneur der Region Leningrad, Aleksander Drosdenko, bestätigte „Brand“ im „Hafengebiet“.

Ihm zufolge wurden 56 Drohnen über der Region Leningrad angeblich unschädlich gemacht.

Der Seehafen Ust-Luga ist einer der größten Mehrzweckhäfen Russlands an der Ostsee und liegt am Finnischen Meerbusen in der Region Leningrad. Im Jahr 2025 betrug sein Umschlagvolumen 130,5 Millionen Tonnen. Über den Hafen werden sowohl Flüssiggüter wie Rohöl, Erdölprodukte, flüssige Chemikalien, Ammoniak und Harnstoff als auch Kohle, Mineraldünger, Getreide, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Container usw. umgeschlagen.

Die Verteidigungskräfte haben am 23. März den Ölterminal „Transneft – Hafen Primorsk“ in der Region Leningrad sowie das Ölraffinerie „Baschneft-Ufaneftechim“ in Ufa getroffen.

Das Öllager im Hafen von Primorsk in der Region Leningrad (Russische Föderation) brannte am 24. März nach dem Angriff bereits den zweiten Tag in Folge.