AKW Saporischschja verliert erneut die externe Stromversorgung
Das Kernkraftwerk Saporischschja hat erneut die Anbindung über die 750-kV-Hauptleitung „Dniprowska“ an das nationale Stromnetz verloren. Der Strombedarf der Anlage wird derzeit über die einzige verbleibende Reservestromleitung sichergestellt, teilt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf X mit.
Der IAEA- Chef Rafael Grossi erklärte, die Agentur „beginne Verhandlungen mit den beiden Seiten bezüglich einer lokalen Waffenruhe für Reparaturen der beschädigten Hochspannungsleitung".
Es ist bereits mehrmals wegen russischen Beschusses zu Ausfällen der externen Stromversorgung des Kraftwerks gekommen. Die Anlage wird seit März 2022 von der russischen Armee besetzt. Dort ist russisches Militär und schweres Militärgerät stationiert. Die sechs Reaktoren des Akw wurden abgeschaltet, aber die Anlage braucht weiterhin Elektrizität für ihre Kühl- und Sicherheitssysteme.