Ukraine wird hart auf Beteiligung von Belarus am russischen Terror reagieren – Präsident

Wolodymyr Selenskyj kündigte in seiner abendlichen Videoansprache „spürbare Antwort“ auf Russlands Absicht an, belarussisches und vorübergehend besetztes ukrainisches Territorium für den Bau von Bodenkontrollstationen für Langstreckendrohnen zu nutzen.

„Wir werden hart darauf reagieren, dass Belarus Russland weiterhin beim Terror gegen die Ukraine seine Dienste bietet. Es war schon so, dass auf belarussischem Territorium Spezialausrüstung installiert wurde, um die Angriffe der Drohnen Shahed auf Kyjiw und unsere nördlichen Regionen entlang der belarussischen Grenze zu unterstützen. Das führte damals leider zu einer Intensivierung der russischen Angriffe. Wir haben jedoch operiert und die entsprechenden Antennen zerstört. Nun liegen uns Informationen unseres Geheimdienstes vor, dass Russland weiterhin belarussisches und das noch immer vorübergehend besetzte Gebiet der Ukraine für den Bau von Bodenkontrollstationen für Langstreckendrohnen nutzen wird. Darauf wird es Antworten geben. Und diese werden spürbar sein“, betonte der ukrainische Präsident.

Darüber hinaus erklärte Selenskyj, die ukrainische Seite habe eine Bestätigung, dass Russland das iranische Regime weiterhin mit Geheimdienstinformationen unterstütze.

„Das ist ganz offensichtlich eine destruktive Aktivität, die gestoppt werden muss, da sie nur zu noch größerer Destabilisierung führt. Alle vernünftigen Staaten haben ein Interesse daran, die Sicherheit zu garantieren und größere Probleme zu verhindern: Die Märkte befinden sich bereits im Minus, was die Treibstofflage in vielen Ländern erheblich verschärft. Und indem die Russen dem iranischen Regime helfen, sich über Wasser zu halten und präzisere Angriffe zu verüben, verlängern sie den Krieg faktisch. Es muss eine Reaktion geben“, betonte das Staatsoberhaupt.

Wie berichtet erklärte der Präsident, Russland plane, Bodenkontrollstationen für Langstreckendrohnen sowohl im vorübergehend besetzten Teil der Ukraine als auch in Belarus zu stationieren.

Foto: Präsidialamt