Explosionen in Butscha bei Kyjiw: Verdächtiger festgenommen
Nach dem Terrorakt in Buscha in der Region Kyjiw hat die Polizei und der Geheimdienst (SBU) einen Verdächtigen vorläufig festgenommen, teilt der SBU mit.
Um 05:35 sei demzufolge ein Anruf wegen einer Explosion bei der Polizei eingegangen. Als eine Streife eintraf, sei es es zu einer zweiten Explosion gekommen. Zwei Polizeibeamte seinen verletzt worden.
Als mutmaßlicher Täter wurde ein 21-jähriger Mann festgenommen, der nach Polizeiangaben von russischen Geheimdiensten im Internet zu der Tat angestiftet worden war. Er soll einen selbstgebastelten Sprengsatz unter einer Bank vor einem Wohngebäude und einen zweiten – in der Nähe einer Mülltonne platziert haben.
„Der Vorfall in Butscha ist kein Einzelfall. In den letzten Monaten gab es ähnliche Terroranschläge und Anschlagsversuche in Lwiw, Kyjiw, Dripro, Mykolajiw und Odessa. Es handelt sich um ein und dasselbe Muster: selbstgebastelte, funkgesteuerte Sprengsätze, Koordination und Anwerbung von Ausführern über Messenger-Dienste“, sagte der Generalstaatsanwalt Andrij Krawtschenko.
Rusische Geheimdienste würden demzufolge eine systemische Sabotagetätigkeit durchführen, die auf Polizeibeamte, Militärangehörige und den Zivilschutz in der Ukraine abziele.