Drohnenangriff auf Region Leningrad, Ölterminal in Flammen
Aus Russland wurde berichtet, dass es in der Nacht zum Montag, 22. März zu einem massiven Drohnenangriff gekommen sei.
Im Hafen der Stadt Primorsk in der russischen Region Leningrader wurde durch den Angriff ein Tank mit Treibstoff beschädigt, woraufhin ein Brand ausbrach.
Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdow, bestätigte den Drohnenangriff. Ihm zufolge wurde das Personal evakuiert.
In der Region Leningrad wurden angeblich 60 Drohnen abgeschossen. Eine der Drohnen beschädigte beim Dorf Jermilowo in der Nähe der Grenze zu Finnland eine Stromtrasse.
Am Flughafen St. Petersburg Pulkowo wurden aufgrund der Drohnenbedrohung in der Region Leningrad Flugbeschränkungen verhängt.
In der Nacht zum 23. März explodierte in der Stadt Gattschina in der Region Leningrad eine Rakete der russischen Luftabwehr 1 Kilometer vom Militärwerk „VISKOM“ entfernt, meldet der Telegram-Kanal Astra.
Gouverneur der russischen Region Brjansk, Alexander Bogomas, gab bekannt, dass in der Nacht 128 Flugzeugdrohnen über der Region angeblich abgeschossen worden seien. Ihm zufolge wurden bei einem Angriff auf das Gelände des Agrarkonzerns „Miratorg“ zwei Mitarbeiter verletzt und zwei Lastwagen beschädigt.
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, in der Nacht zum Montag seien insgesamt 283 Drohnen über russischen Regionen angeblich abgeschossen und abgefangen worden. Das Ministerium erklärte, dass die Drohnen über den Regionen Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau und über dem Asowschen Meer abgeschossen worden seien.
Am 21. März berichteten russische Telegram-Kanäle von einem massiven Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie und zwei Chemiewerke.
Foto: Tatiana Bashinskaya, wiki