Bundestagspräsidentin besucht von Feinden beschädigte Energieanlage in Region Kyjiw
Der Präsident der Werchowna Rada der Ukraine, Ruslan Stefantschuk, besuchte gemeinsam mit der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner eine der von russischen Angriffen getroffenen Energieanlagen in der Region Kyjiw.
Das gab Stefantschuk auf Facebook bekannt.
„Gemeinsam mit der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner haben wir eine der von russischen Angriffen getroffenen Energieanlagen in der Region Kyjiw besucht. Nicht alles kann öffentlich gezeigt und erzählt werden. Der russische Terror ist erschreckend grausam, aber die ukrainische Widerstandsfähigkeit ist unvergleichlich stärker“, heißt es in dem Eintrag.
Laut Stefantschuk ist ein Beispiel für diese Widerstandsfähigkeit die immense Arbeit der Energiearbeiter, die unter Beschuss das System wiederherstellen, damit die Ukrainer wieder Strom und Wärme in ihren Häusern haben.
Der Präsident des ukrainischen Parlaments dankte Julia Klöckner für die Nicht-Gleichgültigkeit und ihr persönliches Engagement in Fragen, wie Deutschland beim Schutz und bei der Wiederherstellung des ukrainischen Energiesektors noch mehr helfen kann.
„Wir haben über die Stärkung der Luftverteidigung, die Lieferung von Ausrüstung und langfristige Modernisierungsprojekte gesprochen“, betonte er.
Gleichzeitig erklärte Stefantschuk, die Energiestabilität der Ukraine sei Teil der Sicherheit ganz Europas, „und der heutige Besuch hat dies deutlich bestätigt“.
Wie berichtet traf die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner, zum ersten Mal in Kyjiw ein.