Drohnen greifen Chemiefabrik in russischem Toljatti an
In der Nacht zum 11. März wurde die russische Region Samara mit Drohnen angegriffen. In der Chemiefabrik KujbyschewAsot in der Stadt Toljatti ist ein Brand ausgebrochen.
Das meldet Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal ASTRA.
Am Morgen, 11. März meldeten Einwohner von Toljatti zahlreiche Explosionen und einen Brand in einem Chemiewerk. Nach einer Analyse von Augenzeugenberichten geht ASTRA davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das Werk „KujbyschewAsot“ handelt. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein weiteres Unternehmen „Toljattikautschuk“.
Die russischen Behörden haben offiziell nichts bestätigt, teilt The Moscow Times mit. Der Gouverneur der Region Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, schrieb am Morgen auf seinem Telegram-Kanal über den Angriff ukrainischer Drohnen. Er erklärte auch, dass es keine Toten oder Verletzten gebe, gab jedoch keine weiteren Details bekannt.
Neben Toljatti griffen Drohnen auch Samara und Sysran an. Es wurde über mindestens zehn Explosionen und einen Brand in einem Stadtteil von Sysran berichtet, allerdings ist nicht bekannt, welches Objekt genau in Flammen stand. Auch Taganrog und mindestens fünf Rayons der Region Rostow wurden von Drohnen angegriffen. Die lokalen Behörden meldeten Schäden an einer Stromleitung. Darüber hinaus gab es Explosionen in Sotschi und Anapa in der benachbarten Region Krasnodar.
Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge hat die Luftabwehr in der Nacht zum 11. März 185 Drohnen über russischen Regionen, dem vorübergehend besetzten Krim sowie dem Schwarzen und dem Asowschen Meer „abgefangen und zerstört“.