Syrskyj: Ukraine setzt Gegenoffensive im Raum Olexanriwka fort

Im Rahmen einer Gegenoffensive im Raum Olexanriwka haben die Luftlandetruppen der ukrainischen Streitkräfte im vergangenen  Monat über 285,6 km² Land zurückerobert, schreibt der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Olexandr Syrskyj, auf Facebook.    

Insgesamt habe die ukrainische Armee seit Beginn der Operation die Kontrolle über 400 km² Land wiederhergestellt, so Syrskyj.  

Bei diesem Frontabschnitt handelt es sich um ein strategisch wichtiges Gebiet, wo die drei Oblaste Donezk, Saporischschja und Dnipropetrowsk aufeinandertreffen.

Ukrainisches Militär halte demzufolge russische Truppen an vielen Frontabschnitten durch aktive Verteidigung auf und rücke mancherorts vor. Gleichzeitig versuchten die ukrainischen Streitkräfte, die operative Initiative zu übernehmen und dem Feind eigene Spielregeln aufzuzwingen.  

„Der russische Aggressor ist uns zahlenmäßig um das Dreifache überlegen, trotzdem muss er seine Operationen verschieben, Lücken in seiner Verteidigung schließen sowie Truppen von anderen  Frontabschnitten verlegen“, betonte der Armeechef.  

Dabei setze die Ukraine „Deep Strikes“ gegen Russland fort.

Im Februar seien  85 Ziele auf russischem Staatsgebiet angegriffen worden. Als Ergebnis sei die Erdölproduktion in Russland mit Rücksicht auf die Attacken in den vergangenen Monaten um 24,8% zurückgegangen.

Als eines der größten Erfolge nannte er den Raketenangriff auf das Wotkinsk-Raketenwerk in der Teilrepublik Udmurtien, welches sich insbesondere auf die Herstellung  der Raketen vom Typ  Iskander  und Kinschal spezialisiert. Durch die Zerstörung russischer Drohnenansenale sei zudem der Einsatz von FPV-Drohnen durch den Feind im Februar um 18 % zurückgegangen, hieß es.  

„Ukrainische Raketentruppen führten im Februar 228 Angriffe, die Luftwaffe – 104 Angriffe durch. Unsere UAVs folgen 293,8 Tausend Einsätze“, so Syrskyj.  

Die Situation mit der internationalen Militärhilfe habe sich im Februar etwas verbessert, die Hautquelle  von Militärtechnik bleibe jedoch laut Syrskyj derer Herstellung und Wartung im Inland.

Foto: Syrskyj/Facebook