Russen verschleppen 19 Menschen aus der Region Sumy
Russisches Militär hat erneut Menschen aus der Region Sumy verschleppt. Es handelt sich um 19 Zivilisten aus dem Dorf Sopytsch die entführt und nach Russland gebracht wurden, teilt der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte, Dmytro Lubinets, auf Telegram mit.
Erst habe man jeden Kontakt zu ihnen verloren, dann sei ein Interview mit ihnen in einem russischen Sender ausgestrahlt worden, so Lubinets.
Zwangsdeportation der Zivilbevölkerung stelle demzufolge eine Verletzung des humanitären Völkerrechts sowie der Gesetze und Gebräuche des Krieges dar.
Er forderte die russische Menschenrechtsbeauftragte auf, einen Besuch der ukrainischen Staatsbürger zu organisieren, ihn über dessen Zustand und Haftbedingungen zu informieren sowie derer Rückkehr in die Ukraine zu sichern.
Das ist nicht der erste derartige Vorfall - am 22. Dezember 2025 haben russische Soldaten 52 Zivilisten, darunter Kinder, im Dorf Hrabowske in der Region Sumy gefangen genommen.