Trehubow: nach Starlink-Blockade fehlen den Russen Technologien für die Vorbereitung einer neuen Offensive

Nach der Starlink-Blockade haben russische Besatzer Schwierigkeiten bei der Versorgung ihrer Truppen sowie auf der Ebene der taktischen Führung, sagte der Sprecher der Gruppierung „Vereinigte Kräfte“ Viktor Trehubow im ukrainischen Fernsehen.

Derzeit würden sie Umgruppierungen, anstatt Angriffe durchführen.

„Es gibt Versuche, an den Frontabschnitten Lyman und Kupjansk vorzurücken. Gewisse Aktivitäten wurden am Vortag bei Wowtschansk gemeldet. Die Russen versuchen, hauptsächlich die ukrainische Logistik anzugreifen sowie ihre Truppen umzugruppieren. Das ist offensichtlich, denn erstens, bereiten sie eine Großoffensive vor, und zweitens, haben sie nach der Starlink- Sperre logistische und Führungsprobleme“, so Trehubow.  

Seiner Meinung nach werde der Feind das Starlink -Internetsystem kaum durch eine andere Technologie ersetzen können.  

„Die Russen wollen eine Offensive vorbereiten, müssen aber erst das Problem mit der taktischen Führung lösen. Dazu brauchen sie Zeit“, betont Trehubow.

Nachdem Russland bei einem Angriff auf ukrainische Hubschrauber erstmals mit Starlink-Terminals ausgerüstete Shahed-Drohnen benutzt hatte, hat das ukrainische Verteidigungsministerium das Unternehmen SpaceX von Elon Musk kontaktiert, um das Problem zu lösen

Schon Anfang Februar implementierte der Starlink-Chef Elon Musk Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satellitendienstes durch russische Truppen

Foto: Х / SpaceX