Syrskyj: in Wintermonaten habe die Ukraine mehr Territorien zurückgewonnen, als Russland erobern konnte

In den vergangenen drei Wintermonaten haben die ukrainischen Streitkräfte dem Gegner beträchtliche Verluste zugefügt und zum ersten Mal seit der Kursk -  Offensive die Kontrolle über ein größeres Territorium wiederhergestellt, als Russland erobern konnte, schrieb der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Olexandr Syrskyj, auf Facebook.  

Russland habe demzufolge in den vergangenen drei Monaten mehr Soldaten verloren, als es rekrutieren konnte.  In diesem Zeitraum seien insgesamt circa 92 850 russische Soldaten getötet oder schwer verwundet worden. Tägliche Verluste würden laut Syrskyj bei etwa 1031 Soldaten liegen.

Der Feind habe zudem 322 Panzer, 430 gepanzerte Fahrzeuge, 2 967 Artilleriesysteme, 110 Mehrfachraketenwerfer, 55 Luftabwehrsysteme, 5 Flugzeuge, einen Hubschrauber, 65 269 auf dem Gefechtsfeld eingesetzte Drohnen, 1 Schiff und ein U-Boot, 11 927 Fahrzeuge und 65 spezielle Fahrzeuge verloren.

Der Armeechef hob insbesondere Erfolge ukrainischer Truppen an den Frontabschnitten Olexandriwka und Huljajpole, bei der Verteidigung von Kupjansk sowie bei der Aufhaltung des russischen Vormarsches in der Agglomeration der Städte Pokrowsk und Myrnohrad hervor.

 Foto: Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte / Facebook