Unbemannte Systeme zerstören zwei weitere russische Flugabwehrsysteme nahe Mariupol
In der Nacht zum 1. März zerstörten die Drohnenkräfte der ukrainischen Streitkräfte die Radarstation „Imbir“ sowie die Start- und Ladeanlage des Flugabwehrsystems S-300V, die von den Russen nahe der vorübergehend besetzten Stadt Mariupol in der Region Donezk stationiert waren.
Dies gab der Kommandeur der unbemannten Systeme, Robert „Madjar“ Browdi, auf Facebook bekannt und veröffentlichte ein Video, berichtet Ukrinform.
Zur Zerstörung der Ziele setzten die Soldaten ukrainische FP-2-Kampfdrohnen mit einem 100-Kilogramm-Sprengkopf ein.
Browdi erinnerte daran, die Radarstation „Imbir“ sei eine hochmoderne, selbstfahrende Dreikoordinatenradarstation des Flugabwehrsystems S-300V. Sie sei zur Ortung von Marschflugkörpern und aerodynamischen Zielen in einer Entfernung von bis zu 175 km anzuwenden. Es handelt sich um ein seltenes und teures Gerät. Insgesamt wurden 200 solcher Stationen gefertigt.
Der selbstfahrende Raketenwerfer 9A84 des S-300V-Komplexes ist eine hochproduktive Komponente des gegnerischen Luftverteidigungssystems. Von diesem Gerät abgefeuerte Raketen können Ziele in einer Entfernung von bis zu 100 km treffen.
Wie berichtet haben die ukrainischen unbemannten Systeme kürzlich ein russisches Panzir-S1-System auf dem Gelände von Asowstal im vorübergehend besetzten Mariupol abgeschossen.
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