Russland setzte im Winter 738 Raketen, über 14.600 Gleitbomben und fast 19.000 Drohnen gegen Ukraine ein – Selenskyj

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Die russische Besatzungsarmee setzte im Winter 738 Raketen, über 14.670 gelenkte Fliegerbomben und fast 19.000 Kampfdrohnen gegen die Ukraine ein.

Darüber schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.

Insbesondere in der letzten Februarwoche setzten die Invasoren über 1.720 Drohnen, fast 1.300 Gleitbomben und mehr als hundert Raketen verschiedener Typen ein.

„Doch trotz allem haben die Ukrainer diesen schwierigen Winter überstanden, in dem Russland nicht einmal versuchte, Rechtfertigung für seine brutalen Angriffe auf kritische zivile Infrastruktur zu finden“, betonte Selenskyj.

Der ukrainische Präsident merkte ferner an, dass die meisten von den russischen Truppen für Angriffe eingesetzten Drohnen russisch-iranische Drohnen Shahed waren. Das sind dieselben Drohnen, die das iranische Regime derzeit gegen Länder im Nahen Osten einsetzt.

„Das Böse muss überall auf der Welt bekämpft werden. Wenn die Vereinigten Staaten und die Partner genügend Entschlossenheit zeigen, büßen selbst die blutrünstigsten Diktatoren letztendlich für ihre Verbrechen“, betonte Selenskyj.

Er dankte allen, die der Ukraine helfen, sich zu verteidigen und Menschenleben zu retten.

Wie berichtet griffen russische Invasoren in der Nacht zum 1. März die Ukraine mit über hundert Drohnen verschiedener Typen an. Die Angriffe erfolgten aus Richtung der russischen Städte Kursk, Millerowo und Primorsko-Achtarsk sowie von der vorübergehend besetzten Krim.

Foto: Präsidialamt