Russland griff in der Nacht Hafen und Hafeninfrastruktur der Region Odessa an

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Die russische Armee beschoss in der Nacht erneut den Hafen und die Hafeninfrastruktur der Region Odessa.

Wie Ukrinform berichtet, teilte das der Vize-Ministerpräsident für den Wiederaufbau der Ukraine und Minister für Gemeinde- und Gebietsentwicklung, Oleksij Kuleba, auf Telegram mit.

„Infolge des Angriffs sind Schäden an Infrastruktureinrichtungen, Lager- und Produktionsanlagen sowie Betriebsausrüstung registriert worden. An einigen Stellen, insbesondere in Containern mit Lebensmitteln, brachen Brände aus“, heißt es in der Nachricht.

Nach ersten Informationen gibt es keine Opfer. Rettungskräfte haben die Brandfolgen beseitigt. Spezialkräfte seien vor Ort im Einsatz.

Kuleba merkte ferner an, dass der Feind weiterhin die Seelogistik attackiert. Seit Beginn des groß angelegten Krieges wurden 694 Hafeninfrastruktureinrichtungen und mehr als 150 zivile Schiffe beschädigt oder zerstört.

„Trotzdem funktioniert der ukrainische Seekorridor, mehr als 176 Millionen Tonnen Fracht sind umgeschlagen worden, davon über 150 Millionen Tonnen Getreide. Trotz der Angriffe erfüllen wir die Garantien für die Ernährungssicherheit“, heißt es in der Mitteilung.

Foto: Staatskatastrophenschutzdienst der Ukraine