Stellvertretender Stabschef: Russlands Verluste liegen bei 1,26 Millionen Soldaten, aber der Feind passt sich an und ändert seine Taktik
Die Einnahme eines Quadratkilometers des ukrainischen Territoriums im Jahr 2025 kostete Russland im Durchschnitt 120 getötete oder verwundete Soldaten, sagte der stellvertretende Stabschef, Oberst Pawlo Palissa in einem Interview mit der Agentur Ukrinform.
„Die Gesamtverluste Russlands liegen bei ungefähr 1.260.000 (das sind die größten Verluste seit dem 2. Weltkrieg), und die Einnahme eines Quadratkilometers des ukrainischen Territoriums im Jahr 2025 kostete Russland im Durchschnitt 120 getötete oder verwundete Soldaten. es handelt sich aber nicht nur um bloße Zahlen. Russland hat seinen Ruf als „zweitgrößte Armee der Welt“ verloren. Es ist von ausländischen Lieferungen von Komponenten sowie von der Unterstützung anderer autoritärer Regime abhängig geworden. Das ist auch ein Preis, den Russland zahlt“, so Palissa.
Die russische Wirtschaft habe demzufolge längst auf Kriegsproduktion umgestellt. Dies bedeute eine Erhöhung von Militärausgaben, eine Reduzierung von Investitionen in den zivilen Sektor und eine technologische Isolation. Dieses Modell könne zwar funktionsfähig sein, aber nicht auf Dauer.
Und trotz hoher Verluste verzichte Russland nicht auf seine imperialen Ambitionen und sei bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen, betonte Palissa.