Skeleton-Fahrer Heraskewytsch will die Entscheidung über dessen Diqualifizierimg vor Gericht in der Schweiz anfechten

foto, video

Der wegen des Tragens eines Gedenkhelms von den Olympischen Winterspielen disqualifizierte ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch will die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vor dem Schweizerischen Bundesgericht anfechten.

Das sagten Heraskewytsch und der Anwalt für Sportrecht, Jewhen Pronin, vor der Presse in Kyjiw.    

Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über seine Disqualifizierug nannte Heraskewytsch „ein prorussisches Spiel“.  

Am 13. Februar war der Ausschluss von Wladislaw Heraskewytsch vom olympischen Skeleton-Rennen in einem Eilverfahren durch den Internationalen Sportgerichtshof Cas bestätigt worden. Die Ad-hoc-Kommission wies den Einspruch des 27-Jährigen gegen die Entscheidung des Weltverbands IBSF zurück. 

„Obwohl das IOC sie (die getöteten Athleten) verraten hat, werde ich sie nicht verraten. Wir werden weiterkämpfen. Ich bin überzeugt, dass die Bilder dieser Sportler auf dem Helm sein dürfen. Sie durften beim Wettkampf darauf sein und werden in Zukunft darauf sein“, so der 27- jährige.  

Er warf dem IOC vor, Russland zuzuspielen. Hinter den Kulissen wurde demzufolge ein prorussisches Spiel geführt. „Ich bin froh, dass nachdem das ans Licht gekommen war, viele Sportler sich hinter uns gestellt haben“, sagte Heraskewytsch.

Foto: Kyrylo Tschubotin / Ukrinform