Russland unter Drohnen- und Raketenangriff: Ein Tanklager und Wärmekraftwerk getroffen

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In der russischen Region Pskow kam es in der Nacht zum Donnerstag, 19. Februar nach einem Drohnenangriff auf ein lokales Tanklager zu einem Brand eines Tanks mit Erdölprodukten.

Das teilte der Gouverneur der Region Pskow, Michail Wedernikow, mit, meldet der Telegram-Kanal ASTRA.  

Es geht um ein Tanklager in der Stadt Weliki Luki in der Region Pskow.

Über den Tanks des Tanklagers wurde ein Drohen-Schutznetz errichtet. Ein OSINT-Analytiker ASTRA vermutete, dass mehrere Drohnen dieses Schutznetz durchbrochen hätten, woraufhin ein Großbrand ausbrach.

Wie der TV-Sender Nastojaschtscheje Wremja unter Berufung auf den Telegram-Kanal „Pepel Belgorod“ mitteilt, seien die russische Stadt Belgorod und die Region nach einem Raketenangriff auf Energieanlagen teilweise ohne Stromversorgung geblieben.

Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, bestätigte den Angriff, „große Schäden“ und einen teilweisen Ausfall der Strom- und Wärmeversorgung. Ihm zufolge wäre es ein Angriff mit Raketen und nicht mit Drohnen.

Unterdessen gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass in der Nacht am 19. Februar über sechs Regionen des Aggressorlandes angeblich 113 Drohnen abgeschossen worden seien: 50 Drohnen über der Region Brjansk, 35 über der Region Smolensk, 12 über der Region Twer, 10 über der Region Nowgorod, 4 über der Region Leningrad und weitere 2 Drohnen über der Region Kaluga.

Illustrativfoto: 65. separate mechanisierte Brigade