Ukrainische Luftwaffe muss deutlich schneller operieren, um Ukraine vor Kampfdrohnen zu schützen – Selenskyj
Die ukrainische Luftwaffe muss deutlich schneller operieren, um die an Russland grenzenden Regionen besser vor Kampfdrohnen schützen zu können.
Wie Ukrinform berichtet, erklärte das Präsident Wolodymyr Selenskyj im Anschluss an eine Telefonkonferenz zur Energielage in den ukrainischen Regionen auf Facebook.
Das ukrainische Staatsoberhaupt dankte allen Reparaturteams, Energieunternehmen, Kommunalbetrieben und dem Staatskatastrophenschutzdienst, die wirklich sehr effektiv arbeiten und den Menschen rechtzeitig helfen.
„Wir haben die Berichte aus den Regionen Sumy, Charkiw und Poltawa ausführlich besprochen, wo die Stromversorgung das größte Problem ist. Nicht alle Gemeinden lösen die Probleme rechtzeitig, und daraus müssen Schlüsse gezogen werden. Auch gibt es Fragen zu den Städten der Region Dnipropetrowsk, insbesondere Krywyj Rih. Die Reaktion der lokalen Behörden auf die langen Notstromausfälle und damit verbundene Probleme ist oft verspätet“, betonte der Präsident.
Er betonte außerdem, dass die ukrainische Luftwaffe deutlich schneller operieren müsse, um die bereits beschlossenen Fähigkeiten zum Schutz der Region Charkiw und anderer an Russland grenzender Regionen vor Kampfdrohnen „Shahed“ und anderen Kampfdrohnen zu erhöhen.
„Die Ukraine hat keine Zeit, auf die Anpassung einzelner Einheiten der Luftwaffe zu warten“, erklärte Selenskyj.
Ihm zufolge würden in einigen Gemeinden der Region Odessa zusätzliche Maßnahmen ergriffen, um Menschen zu unterstützen, deren Häuser mit Strom beheizt werden.
„Es ist wichtig, dass für jeden dieser Haushalte eine klare Antwort der lokalen Behörden hinsichtlich der tatsächlichen Versorgung der Leute vorliegt“, stellte der Präsident fest.
Wie Selenskyj berichtete, habe das Innenministerium den Erhalt zusätzlicher Ausrüstung von Partnern, insbesondere Generatoren, gemeldet, die die Reserven für eine schnelle Reaktion auffüllen würden.
„Ich bin jedem Land und jeder Gesellschaft dankbar, die der Ukraine – unseren Städten und Gemeinden – helfen“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.
Am 7. Februar erklärte Selenskyj nach einer Telefonkonferenz über die Folgen des russischen Großangriffs, es habe ein recht hitziges Gespräch über den Einsatz mobiler Feuergruppen gegeben.
Wie berichtet wurden nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine zum heutigen Stand 1.248560 (+980 zum Vortag) Invasoren getötet und verletzt.
Die Streitkräfte der Ukraine zerstörten außerdem seit Beginn des Angriffskrieges 11.656 (+2) Kampfpanzer, 24.018 (+5) gepanzerte Kampffahrzeuge, 37.089 (+33) Artilleriesysteme, 1.637 (+0) Mehrfachraketenwerfer, 1.297 (+2) Luftabwehrsysteme, 435 (+0) Flugzeuge, 347 (+0) Hubschrauber, 77.734 (+182) Kraftfahrzeuge und Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 28 (+0) Schiffe/Boote, 2 (+0) U-Boote, 129.160 (+1198) operativ-taktische Drohnen, 4.070 (+1) spezielle Fahrzeuge. 4.270 (+0) Marschflugkörper wurden abgeschossen.
Die Angaben werden ständig aktualisiert. Die Berechnung wird durch die hohe Intensität der Kampfhandlungen erschwert.
Foto: Präsidialamt