Nato-Chef Rutte zeigt sich zuversichtlich, dass Verbündeten 15 Milliarden US-Dollar für die Finanzierung des PURL - Mechanismus finden
Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte äußerte sich zuversichtlich, dass die Verbündeten 15 Milliarden US-Dollar für die Finanzierung des PURL - Mechanismus im Jahr 2026 finden könnten.
Das sagte er bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten in Kyjiw.
„Ich bin mir absolut sicher, dass es Geld dazu geben wird, denn wir alle wissen, dass es eine Schlüsselfrage ist“, so Rutte.
Zwei Drittel der Verbündeten beteilgten sich demzufplge an dem von der Nato ins Leben gerufene Beschaffungsprogramm PURL, jedoch bleibe die Frage der Finanzierung von Ukraine-Unterstützungspaketen nicht geregelt, weil einige Länder keinen Beitrag leisteten.
„Wir brauchen eine bessere Aufteilung der Belastung innerhalb der NATO. Gerade daran arbeiten wir“, fügte der NATO- Chef hinzu.
90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen stammten laut Rutte aus dem Beschaffungsprogramm PURL.
In seiner Rede vor dem ukrainischen Parlament Werchowna Rada sagte er: „russische Angriffe wie die von vergangener Nacht zeugen nicht von einem wirklichen Friedenswillen." Zugleich betonte er, dass „die Ukraine von entscheidender Bedeutung für unsere Sicherheit ist und bleibt“.