Rutte in Werchowna Rada: Russische Angriffe zeigen mangelnden Friedenswillen des Kremls
Trotz diplomatischer Bemühungen der USA und der Ukraine um ein Ende des Krieges greift Russland weiterhin ukrainische Städte an, was auf den mangelnden Friedenswillen des Kremls hindeutet.
Das erklärte heute Nato-Generalsekretär Mark Rutte in seiner Rede in der Werchowna Rada, wie ein Korrespondent von Ukrinform berichtet.
„Präsident Trump und sein Team versuchen, das Blutvergießen zu beenden. Es ist klar, dass die Ukraine bereit ist, das zu unterstützen. Hier sind wichtige Fortschritte erzielt worden, doch Russland greift an. Der jüngste Angriff fand heute Nacht statt. Das zeigt, dass sie es mit dem Frieden nicht ernst meinen“, so Rutte.
In diesem Kontext erinnerte er daran, dass Russland in dem von ihm begonnenen Krieg bereits über eine Million Opfer hat. Laut dem Nato-Generalsekretär sind trotz Putins Bereitschaft, diese Opfer weiterhin zu bringen, alle Erfolge auf dem Schlachtfeld für die Russen sehr schmerzhaft.
„China, Nordkorea und der Iran unterstützen Russland weiter, doch Putins Wirtschaft leidet trotzdem, und der zunehmende Druck auf Russlands Schattenflotte macht sich ebenfalls bemerkbar. Wir werden den Druck auf Russland weiter ausüben und die Ukraine unterstützen“, versicherte Rutte.
Wie berichtet waren infolge des weiteren massiven russischen Angriffs am Morgen des 3. Februar zahlreiche Stromkunden in Kyjiw und vier weiteren Regionen ohne Strom.