Bloomberg: Russlands Verluste in den letzten Wochen deutlich gestiegen

Die Zahl der russischen Soldaten, die im Krieg gegen die Ukraine  gefallen sind, ist in den letzten Wochen stark angestiegen – eine Dynamik, die – wenn sie anhält – es dem Kreml erschweren könnte, seine Truppen ohne zusätzlliche Mobilisierung zu verstärken, wie Bloomberg  schreibt.

Doch Präsident Wladimir Putin würde sich kaum für diesen Schritt entscheiden. Die im September 2022 angekündigte Mobilisierung  hat eine Abwanderung  von Hunderttausenden Wehrpflichtigen aus dem Land sowie eine Unzufriedenheit in der Gesellschaft mit dem Krieg ausgelöst.

Die hohen personellen Verluste Russlands seien demzufolge auf effektive ukrainische Drohnenangriffe zurückzuführen.  

Diese Dynamik könnte laut Bloomberg Putins Position am Verhandlungstisch in den kommenden Monaten schwächen.

Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mykhajlo Fedorow habe die russische Armee im Dezember 2025 35.000 Soldaten verloren. Er hat ein Ziel für die ukrainischen Streitkräfte formuliert: monatlich sollen 50.000 russische Soldaten 

kampfunfähig gemacht werden.