Durch russische Angriffe verliert Kyjiw eigene Stromerzeugungskapazitäten

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw hat durch russische Angriffe auf Energieinfrastruktur eigene Stromerzeugungskapazitäten verloren, sagte der Energieexperte Olexandr Chartschenko vor der Presse.

Der Wiederaufbau würde demzufolge Monate in Anspruch nehmen. Bis dahin werden in der Stadt stundenweise Notfallstromabschaltungen gelten.  

Seit dem 9. Januar erlebe die ukrainische Hauptstadt, so Chartschenko, die schwierigsten Zeiten seit Kriegsbeginn.

Die zwei Wärmekraftwerke, welche die Hälfte des Strombedarfs von Kyjiw deckten, seien schwer beschädigt. Die Stromversorgung von außen sei laut dem Experten eine schwierige technische Aufgabe sogar zu friedlichen Zeiten. Der Stromverbrauch in Kyjiw liege bei circa 2 Gigawatt.