Generalstab meldet seit Tagesbeginn 46 Gefechte an der Front, die Mehrheit davon in Richtung Pokrowsk
Am 28. Januar kam es seit Tagesbeginn zu 46 Gefechten zwischen den ukrainischen Truppen und russischen Invasoren an der Front.
Das berichtet die Agentur Ukrinform unter Berufung auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine – Stand 16:00 Uhr, Mittwoch, 28. Januar.
Die russischen Truppen haben aus ihrem Gebiet mehrere Ortschaften in der ukrainischen Region Sumy mit Artillerie beschossen.
In den Richtungen Piwnitschno-Sloboschansk und der russischen Region Kursk griffen die Russen vier Mal die Stellungen der ukrainischen Einheiten an, feuerten 33 Mal mit Artillerie die Stellungen der ukrainischen Einheiten und Siedlungen, darunter zweimal mit Mehrfachraketenwerfern ab.
Im Raum Piwnitschno-Sloboschansk greifen die russischen Truppen neun Mal die ukrainischen Stellungen bei Staryzja, Prylipky und Richtung Obuchiwka, Kolodjasne, Kutkiwka.
Im Bereich Kupjansk gab es am 27. Januar keine Kämpfe.
Im Raum Lyman schlugen die ukrainischen Verteidiger vier Attacken des Feindes bei den Siedlungen Drobyschewe und Stawok zurück. Ein Kampf geht weiter.
Richtung Slowjansk führten die Russen einen Angriff bei der Siedlung Jampol durch.
Im Raum Kramatorsk wurden keine Kämpfe gemeldet.
In Richtung Kostjantyniwka gab es am 28. Januar fünf Sturmangriffe der Besatzer bei Predtetschyne, Sofijiwka Pleschtschijiwka, und Richtung Nowopawliwka.
Im Bereich Pokrowsk versuchten die russischen Truppen 15 Mal bei den Siedlungen Rodynske, Pokrowsk, Kotlyne, Molodezke, Filija, Doroschne Richtung der ukrainischen Stellungen vorzustoßen. An zwei Abschnitten wird weiter gekämpft.
Im Bereich Oleksandriwsk griffen die Russen ein Mal Richtung Jehoriwka.
Im Raum Huljaipole wehrten die ukrainischen Truppen sieben russische Angriffe bei Huljaipole und Richtung Dobropillja ab. Die Ortschaften Ternuwate, Salisnytschne, Werchnja Tersa, Wosdwyschiwka, Barwiniwka, Dolynka
In den Bereichen Orichiw und Prydniprowsk gab es keine Sturmangriffe des Feindes.
Die Aussagen des Chefs des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Valeri Gerassimow, über angebliche „Straßenkämpfe“ und „Säuberungsaktionen“ im Dorf Kutkiwka in der Region Charkiw entsprechen nicht der Wahrheit.
Foto: 93. separate mechanisierte Brigade