Ukrainischer Geheimdienst SBU veröffentlicht Aufnahmen von Trümmerteilen einer von Russland abgefeuerten Oreschnik-Rakete
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Trümmerteile einer Oreschnik-Rakete gefunden, mit welcher Russland die Region Lwiw in der Nacht auf Freitag angegriffen hat. Entsprechende Fotos wurden auf der Webseite des Geheimdienstes veröffentlicht.
Nach vorläufigen Angaben wurde die Rakete vom Testgelände Kapustin Jar in der Region Astrachan abgefeuert.
Der Angriff mit solch einer Waffe auf zivile Infrastruktur der Ukraine stuft der SBU als ein Kriegsverbrechen ein. Es seinen demzufolge Voruntersuchungen zu den Tatsachen von Kriegsverbrechen (Artikel 438 des Strafgesetzbuches der Ukraine) eingeleitet worden", hieß es
Wie die ukrainische Luftwaffe berichtete, war die Rakete mit einer extrem hohen Geschwindigkeit von 13.000 Kilometern pro Stunde unterwegs. Experten zufolge waren die bei diesem Angriff verwendeten Sprengköpfe der Rakete leer.
Das Auswärtige Amt der Ukraine initiert eine Dringlichkeitssitzung im UNO-Sicherheitsrat sowie eine Sitzung des Rates Ukraine- NATO zum jüngsten russischen Angriff.
Fotos: SBU