Generalstab meldet 211 Gefechte an der Front, die heftigste Richtung Pokrowsk
Am 3. Januar kam es zu 211 Gefechten zwischen den ukrainischen Truppen und russischen Invasoren an der Front. Besonders aktiv war der Feind in sieben Richtungen. Die Hauptanstrengungen wurden auf Pokrowsk, Huljaipole, Lyman und Oleksandriwsk konzentriert.
Das berichtet die Agentur Ukrinform unter Berufung auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine – Stand 08:00 Uhr, Sonntag, 4. Januar.
Die russischen Besatzer verübten einen Raketenangriff mit einer Rakete, flogen 67 Luftangriffe, warfen 174 gelenkte Fliegerbomben auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Siedlungen ab. Die Russen feuerten auch 2.702 Mal mit Artillerie die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Siedlungen ab, darunter 45 Mal mit Mehrfachraketenwerfern. Sie setzten außerdem 4.812 Kamikaze-Drohnen ein, heißt es in der Mitteilung.
Mehrere Siedlungen in der Region Saporischschja waren unter feindlichem Luftangriff.
Die Raketen- und Artillerieeinheiten trafen am 3.Januar drei Orte der Ansammlung von feindlichen Soldaten.
In den Richtungen Piwnitschno-Sloboschansk und der russischen Region Kursk feuerten die Besatzer 72 Mal die ukrainischen Stellungen und Siedlungen ab.
Im Raum Piwnitschno-Sloboschansk attackierten die Russen bei den Siedlungen Wowtschansk, Staryzi, Prylipki und Richtung Isbyzke 19 Mal die Stellungen der ukrainischen Truppen.
Im Bereich Kupjansk gab es am 3. Januar bei Synkiwka, Nowa Kruhljakiwka und Richtung Kupjansk, Petropawliwka, Hluschkiwka, Bohuslawka, Kutscheriwka und Kuryliwka 14 feindliche Angriffe.
Im Raum Lyman führten die Besatzer 22 Sturmangriffe durch. Sie versuchten bei den Siedlungen Nowosseliwka, Myrne, Saritschne, Jampol und Richtung Olhiwka, Oserne, Drobyschewe, Stawky in die ukrainischen Verteidigungslinien einzudringen.
Im Bereich Slowjansk stoppten die ukrainischen Einheiten vier Versuche der Russen bei Droniwka und Richtung Sakitne, Nykyforiwka vorzustoßen.
Im Raum Kramatorsk wurden keine Kämpfe gemeldet.
In Richtung Kostjantyniwka gab es am 3. Januar 18 Sturmangriffe des Feindes bei den Siedlungen Oleksandro-Schultyne, Kleban-Byk, Russyn Jar, Schtscherbyniwka, Sofijiwka und Richtung Berestka, Stepaniwka.
Im Bereich Pokrowsk stoppten die ukrainischen Truppen am 3. Januar 40 Angriffe der russischen Invasoren bei den Siedlungen Rodynske, Pokrowsk, Myrnohrad, Kotlyne, Udatschne, Satyschol, Filija und Richtung Bilyzke, Serhijiwka, Kutscheriw Jar.
In Richtung Oleksandriwsk führten die Russen 21 Attacken bei den Siedlungen Jalta, Worone, Wyschnewe, Solodke, Slahoda, Rybne und Richtung Sosniwka, Andrijiwka- Klewzowe durch.
Im Raum Huljaipole stoppten die ukrainischen Einheiten 36 feindliche Versuche, bei Huljaipole, Uspeniwka, Doroschanka und Richtung Dobropillja, Selene vorzustoßen.
In Bereichen Orichiw griffen die Besatzer am 3. Januar zwei Mal bei den Ortschaften Stepowe und Nowoandrijiwka die ukrainischen Stellungen an.
Im Raum Prydniprowsk schlugen die ukrainischen Truppen zwei Angriffe des Feindes Richtung der Antoniwskyj-Brücke zurück.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 4. Januar 2026 bei rund 1.211.530 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 900 weitere Besatzer getötet.