Über 3.000 Kinder werden aus Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk zwangsevakuiert – Kuleba

Über 3.000 Kinder und ihre Eltern werden im Rahmen einer Zwangsevakuierung aus 44 Siedlungen entlang der Frontlinie in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk evakuiert.

Wie Ukrinform berichtet, gab das der Vize-Premierminister und Minister für Gemeinde- und Gebietsentwicklung, Oleksij Kuleba, auf Facebook bekannt.

„Wegen der schwierigen Sicherheitslage ist beschlossen worden, mehr als 3.000 Kinder und ihre Eltern aus 44 Siedlungen entlang der Frontlinie in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk zwangsevakuieren“, erklärte Kuleba.

Laut seinen Angaben werden in der Region Saporischschja 651 Kinder aus vier Siedlungen in zwei Gemeinden evakuiert. In der Region Dnipropetrowsk werden 2.463 Kinder aus 40 Siedlungen in fünf Gemeinden evakuiert.

Kuleba teilte auch mit, dass die Lage in der Region Tschernihiw im Koordinierungszentrum für Evakuierungen gesondert erörtert wurde. Dort wurde am 30. Dezember die obligatorische Evakuierung aus 14 Ortschaften angeordnet: aus drei wurden bereits evakuiert, aus elf dauert die Evakuierung noch an.

Es sei wichtig, dass die aufnehmenden Regionen ihr Vorgehen koordinieren und den Familien angemessene Bedingungen gewährleisten, betonte Kuleba.

Seinen Angaben zufolge wurden seit dem 1. Juni 2025 insgesamt 150.000 Menschen aus Frontgebieten in sicherere Regionen evakuiert. Darunter fast 18.000 Kinder und mehr als 5.000 Menschen mit eingeschränkter Mobilität.