Stubb: Teil eines Friedensabkommens könne ungerecht in Bezug auf Ukraine sein
Einige Punkte eines potentiellen Friedensabkommens zwischen der Ukraine und Russland können den Vorstellungen über Gerechtigkeit nicht entsprechen, sagte Finnlands Präsident Alexander Stubb in seiner Neujahrsansprache, wie das Nachrichtenportal Yle berictet.
Friedensbemühungen sollten demzufolge fortgesetzt werden, denn Russland bereits seit vier Jahren einen aggressiven Krieg führe.
„Wir sind dem Frieden näher, als je zuvor“, meint Stiubb, müssten aber gleichzeig dazu bereit sein, dass nicht alle Punkte eines Friedensabkommens „dem Geiste der Gerechtigkeit entsprechen würden“.
„Jedoch tun wir alle Mögliche, um die Aufrechterhaltung von Unabhängigkeit, Souveränität und territorialer Integrität der Ukraine zu sichern“, betonte Finnlands Präsident.
Laut Stubb hätten sich die Beziehungen zwischen Finnland und Russland für immer verändert.
Foto: Präsidialamt