Russland hat im Dezember Söldner aus 25 Ländern angeworben
Auf der Suche nach neuen Soldaten habe Russland Im Dezember dieses Jahres 150 Söldner aus 25 Ländern für den Kriegseinsatz angeworben. Weitere 200 Ausländer bereiteten sich, der russischen Armee anzuschließen, teilte der Chef des Auslandsgeheimdienstes Oleh Iwaschenko mit.
Die meisten Söldner stammen aus den prosowjetischen Ländern wie Belarus, Tadschikistan, Usbekistan sowie aus Kuba, Kenia und China.
Russland lockt Ausländer mit vergleichsweise hohen Gehältern, der Aussicht auf die Staatsbürgerschaft für sich und ihre Familienmitglieder oder mit falschen Jobversprechungen an die Front in der UKraine.
„Moskau missbraucht gezielt wirtschaftliche Instabilität und begrenzte Möglichkeiten für eine legale Migration in den ärmeren Ländern, indem es diese Faktoren in Kontroll- und Einflussmittel verwandelt. Die Präsenz der Bürger Kubas, Chinas oder afrikanischer Länder wird in den propagandistischen Narrativen als Beweis von Unterstützung seitens der „nicht-westlichem Welt“ genutzt“, betont Iwaschenko.
Moskau versuche demzufolge den Krieg gegen die Ukraine als einen Konflikt darzustellen, der weit über eine bilaterale Konfrontation hinausgehe.
Zuvor erklärte er, Russland werbe aktiv auch ehemalige afghanische Militärangehörige an die Front in der Ukraine an.
Foto: Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation