Der Kampf geht weiter: das zweite Jahr des Krieges in Bildern von Ukrinform

Bildreportage

Heute, am 24. Februar, jährt sich der Beginn der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine zum zweiten Mal.

Das zweite Jahr ist der Februar in der Ukraine. Der von Russland gegen die Ukraine entfesselte zehnjährige Krieg geht weiter. Er begann mit der Besetzung der Krim und bestimmter Teilte der Gebiete Donezk und Luhansk, die Aggression der Russischen Föderation nahm im Morgengrauen des 24. Februar 2022 neue Ausmaße an. Der Widerstand breitete sich über das ganze Land aus und wurde zum ersten Kontinentalkrieg in Europa im 21. Jahrhundert.

Während dieser ganzen Zeit dokumentieren Fotojournalisten von Ukrinform den Verlauf des großangelegten Krieges, in dem die Ukraine nicht nur ihre Grenzen, sondern auch ihre eigene europäische Wahl und die nationale Identität verteidigt. Wir haben für Sie eine Sammlung von Fotos vorbereitet, die im zweiten Jahr der umfassenden Invasion Russlands aufgenommen wurden.

Im Widerstand gegen den russischen Aggressor demonstrieren die Ukrainer der Welt jeden Tag ihre Selbstaufopferung, ihre Tapferkeit, ihre Widerstandsfähigkeit und ihren Mut vor dem grausamen und heimtückischen Feind, der zahlenmäßig überlegen ist. Und sie zahlen für die Freiheit mit dem Leben von Soldaten und Zivilisten, ihren Häusern und ihrer Gesundheit.

Foto: Jewhen Kotenko Ein Mann mit einem Kind im Arm schaut auf ein Wohnhochhaus im Stadtbezirk Holosijiwskyj der Hauptstadt, das durch einen russischen Raketenangriff beschädigt wurde, Kyjiw, den 7. Februar 2024.

Foto: Wjatscheslaw Madijewskyj Eine blutige Frau, die bei einem Raketenangriff russischer Truppen auf Charkiw verletzt wurde, im Krankenwagen, den 23. Januar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Retter bergen einen Verletzten während der Beseitigung der Folgen eines Raketenangriffs russischer Truppen auf ein Wohnhochhaus, Saporischschja, den 2. März 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Mann wurde bei einem russischen Raketenangriff auf Saporischschja am 29. Dezember 2023 verletzt.

Foto: Dmytro Smoljenko Einem verwundeten Soldaten wird am Stabilisierungspunkt des Sanitätsdienstes einer der in Richtung Saporischschja kämpfenden Brigaden erste Hilfe geleistet, den 27. Juli 2023

Foto: Anastasia Smoljenko Brennende Kerzlämpchen an den Gräbern der Verteidiger der Ukraine, die am Allerheiligentag in Lwiw auf dem Marsfeld begraben wurden, den 1. November 2023.

Die Grundlage des Widerstands von den ersten Tagen des Großangriffs an war die nationale Einheit. Die Offensive der russischen Armee konnte dank den gemeinsamen Anstrengungen der Ukrainerinnen und Ukrainer gestoppt werden, die sich in die Reihen der Streitkräfte, der Nationalgarde und der Massenfreiwilligenbewegung für die Verteidigung des Staates gestellt haben.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Kämpfer der Brigade Dniprowskyj der Territorialverteidigungskräfte der Streitkräfte der Ukraine, die die Richtung Saporischschja verteidigt, während des Trainings, den 15. Juni 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Soldaten der 128. separaten Bergsturmbrigade legen die Prüfung ab, Region Saporischschja, den 30. Juni 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Eine Soldatin der 128. separaten Transkarpatischen Bergsturmbrigade durchläuft im Rahmen eines Tests einen Hindernisparcours und erhält anschließend eine Baskenmütze mit einer Edelweißblume, Region Saporischschja, den 14. Juli 2023.

Foto: Dmytro Smolenko Ein 79-jähriger Freiwilliger, bekannt als „Onkel Fedir“, verantwortlich für die Grabenkerzen für ukrainische Soldaten, auf dem Territoriums des Freiwilligenzentrums Paljanyzja, Saporischschja, den 5. Dezember 2023.

Ukrainische Soldaten kämpfen an der Front um jeden Zentimeter ukrainischen Landes, vernichten den Feind und beherrschen die neuesten Waffen, sowohl ausländische als auch ukrainische. Vom 24. Februar 2022 bis zum 24. Februar 2024 haben die Streitkräfte der Ukraine etwa 409.010 russische Eindringlinge liquidiert, darunter 770 Besatzer in den letzten 24 Stunden.

Foto: Dmytro Smoljenko Der Einsatz der Mörsereinheit „Odessa“ der 54. separaten mechanisierten Brigade von Hetman Iwan Masepa in Richtung Lyman, den 8. Oktober 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Soldat des Zugs der Angriffsdrohnen (RUBAK) „Wychor. Dnipro“ der 108. separaten Brigade der Territorialverteidigung zeigt den Start des in der Ukraine hergestellten Hexacopters Vampir, der mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist und ein Gewicht von bis zu 15 kg tragen kann, Region Saporischschja, den 2. Februar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Soldaten der 108. separaten Brigade der Territorialverteidigungskräfte der Streitkräfte der Ukraine, die die Ukraine in der Region Saporischschja vor dem russischen Aggressor verteidigen, den 4. November 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Soldat des Luftaufklärungszuges der 108. separaten Brigade der Territorialverteidigungskräfte der Streitkräfte der Ukraine, der die Ukraine vor dem russischen Aggressor in der Region Saporischschja verteidigt, und die Drohne Leleka-100, den 15. Februar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Soldat der 66. Geschützartilleriedivision der 406. separaten Geschützartilleriebrigade der Streitkräfte der Ukraine an der amerikanischen Haubitze M777, Richtung Saporischschja, den 14. Januar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Zerstörte russische Militärausrüstung in einem Dorf an der Grenze der Regionen Saporischschja und Donezk, das seit mehr als einem Jahr besetzt war, Dorf Nowodariwka, den 21. Juli 2023.

Foto: Dmytro Smolenko Die Überreste der Leiche eines russischen Soldaten bei Robotyne, Region Saporischschja, den 21. Februar 2024.

In all dieser Zeit ist der russische Terrorstaat nicht in der Lage, auf dem Schlachtfeld zu siegen, daher greift er zu barbarischen Beschießungen ukrainischer Städte und kritischer Infrastruktur. Die meisten Raketenangriffe zielen auf zivile Objekte.

Foto: Nina Ljaschonok Ein Feuerwehrauto am Ort der Beseitigung der Folgen eines Raketenangriffs russischer Truppen auf einen Wohnkomplex, Odessa, den 29. Dezember 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Beseitigung der Folgen des russischen Raketenbeschusses, Saporischschja, den 29. Dezember 2023.

Foto: Kyrylo Tschubotin Anwohner und Freiwillige in der Nähe eines zerstörten Wohngebäudes während der Beseitigung der Folgen des russischen Beschusses im Stadtbezirk Solomjanskyj der Hauptstadt, Kyjiw, den 3. Januar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Kindersportrucksäcke hängen an der nach dem russischen Beschuss ganz gebliebenen Wand eines Wohngebäudes in der Frontstadt Orichiw in der Region Saporischschja, den 7. September 2023

Foto: Pawlo Bahmut Der Korridor in dem durch russischen Raketenbeschuss beschädigten Gymnasium Nr. 2 von Kurachiw, Kurachiw, Gebiet Donezk, den 12. August 2023.

Foto: Anastasia Smoljenko Eine Ikone im Lyzeum, das durch einen russischen Raketenangriff beschädigt wurde, Lwiw, den 29. Dezember 2023.

Foto: Anastasia Smoljenko Das durch einen Kamikaze-Drohnenangriff russischer Truppen zerstörte Museum des UPA-Generaloberst Roman Schuchewitsch, Lwiw, den 1. Januar 2024.

Foto: Nina Ljaschonok Ein durch einen russischen Raketenangriff entstandener Krater in der Nähe des Nationalen Kunstmuseums von Odessa, Odessa, den 6. November 2023.

Foto: Jewhen Kotenko Ein Brand an einer Gaspipeline im Bezirk Podilskyj, verursacht durch die herabgefallenen Raketentrümmer, mit denen russische Truppen die Hauptstadt massiv angegriffen haben, Kyjiw, den 2. Januar 2024.

Foto: Wjatscheslaw Madiewskyj Retter bei der Beseitigung der Folgen eines russischen Raketenangriffs im Stadtzentrum, Charkiw, den 30. Dezember 2023.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein durch russischen Beschuss zerstörtes Wohngebäude in der Frontstadt Awdijiwka, Gebiet Donezk, den 5. Mai 2023.

Die Ukrainer verbringen Dutzende Stunden in Luftschutzbunkern, machen sich an den Wiederaufbau zerstörter Wohnungen und helfen verwundeten Soldaten bei der Rehabilitation.

Foto: Ruslan Kanjuka Ein älterer Mann wartet in einem eingerichteten Bunker den Luftangriff ab, Kyjiw, den 23. Januar 2024.

Foto: Dmytro Smoljenko Ein Mann bei dem Wiederaufbau eines Wohnhochhauses, das am 6. Oktober 2022 von einer russischen S-300-Rakete getroffen wurde, Saporischschja, den 1. Februar 2024.

Foto: Anastasija Smoljenko Der Patient Wolodymyr testet neue Prothesen während des Trainings im Superhumans Center, Region Lwiw, den 9. August 2023

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden zum Stand vom 20. Februar mehr als 30.000 friedliche Bürger der Ukraine Opfer der umfassenden Aggression: Mehr als 10.000 starben und mehr als 19.000 wurden verletzt. Dies ist jedoch nur die von der Organisation nachgewiesene Zahl ziviler Todesopfer. In Wirklichkeit gibt es noch viel mehr davon, eine genaue Zahl lässt sich derzeit aber nicht festzustellen.

Foto: Wjatscheslaw Madijewskyj Die Arbeit forensischer Experten bei der Identifizierung der Leichen nach dem russischen Raketenangriff auf das Dorf Hrosa, Bezirk Kupjansk, Gebiet Charkiw, Charkiw, den 9. Oktober 2023.

Foto: Wjatscheslaw Madijewskyj Evakuierung der Verletzten infolge eines Raketenangriffs der russischen Armee auf Charkiw, den 23. Januar 2024.

Foto: Wjatscheslaw Madijewskyj Erste Hilfe für den Verletzten nach dem Raketenangriff russischer Truppen auf Charkiw, den 23. Januar 2024.

Foto: Julij Sosulja Ein Psychologe des Staatskatastrophenschutzdienstes spricht mit dem Vater eines 21-jährigen Wachmanns eines Zivilgebäudes, der bei dem russischen Raketenangriff auf die Stadt Odessa ums Leben kam, den 20. Juli 2023.

Noch 23.000 Menschen gelten nach Angaben des Roten Kreuzes mit Stand vom 19. Februar als vermisst. Des Weiteren sind laut Vereinten Nationen mehr als sechs Millionen Ukrainer zu Flüchtlingen geworden und suchen im Ausland Zuflucht. Nach Angaben der Behörde sind fast 5 Millionen Ukrainer Binnenvertriebene.

Foto: Dmytro Smoljenko Helme und Schutzwesten werden den Jungen aufgesetzt, die mit ihren Eltern von der Evakuierungsgruppe der Polizei aus der Frontsiedlung Stepnohirsk gebracht werden, Gebiet Saporischschja, den 31. August 2023

Foto: Wolodymyr Tarasow Eine ältere Frau auf dem Gelände der Modulstädchen Lastiwka für Menschen, die durch Kampfhandlungen ihr Zuhause verloren haben, Irpin, Region Kyjiw, den 13. Mai 2023.

Die Vereinten Nationen erkannten den Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine als den ernsthaftesten bewaffneten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg an. Die russische Militäraggression gegen die Ukraine aufzuhalten, gelingt es dank den Bemühungen an der militärischen, diplomatischen und informativen Front sowie starker internationaler Unterstützung – militärischer, politischer, wirtschaftlicher, finanzieller und humanitärer. Für den endgültigen Sieg benötigt die Ukraine jedoch noch mehr konsolidierte Unterstützung, vor allem im militärischen Bereich.

Foto: Dmytro Smoljenko Der Wasserstand im Kachowka-Stausee in dem Raum Nikopol ist kritisch gesunken, nachdem russische Truppen das Wasserkraftwerk Kachowka in die Luft gesprengt haben, Nikopol, Gebiet Dnipropetrowsk, den 9. Juni 2023

Foto: Nina Ljaschonok Eine Frau geht durch eine Stadtstraße, die infolge der Sprengung von russischen Truppen des Kachowka-Wasserkraftwerkes-Staudamms, überschwemmte wurde, Cherson, den 6. Juni 2023

Foto: Kyrylo Tschubotin Ein Pionier während einer Pressetour, bei der die Integration künstlicher Intelligenz in den Prozess der humanitären Minenräumung demonstriert wurde, Gebiet Schytomyr, den 20. September 2023

Foto: Ruslan Kanjuka Der mit dem Warnband abgesperrte Ort der Entdeckung des Sprengkopfs einer russischen Rakete, der gefährlich nahe an Wohngebäuden im Stadtbezirk Swjatoschynskyj der Hauptstadt herabfiel, Kyjiw, den 23. Januar 2024.

Seit 2014 kämpft die Ukraine um die Wahrung der Unabhängigkeit, des Rechts auf freie Wahl, um die Souveränität und territoriale Integrität. Der Kampf geht weiter und erfordert von den Ukrainern außerordentliche Anstrengungen, die sie weiterhin unternehmen, um den russischen Aggressor zu besiegen.

Foto: Julia Owsjannikowa Ein Militärangehöriger umarmt eine Frau auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Kramatorsk, Region Donezk, den 13. Januar 2024

Foto: Anastasia Smolenko Valentinstag-Kärtchen inmitten von Glasscherben auf dem Boden einer durch Raketenbeschuss russischer Truppen beschädigten Schule in Lwiw, den 15. Februar 2024

Foto: Dmytro Smoljenko Teilnehmer der Aktion zur Unterstützung der gefangenen Verteidiger von Mariupol „Schweig nicht! Gefangenschaft tötet“, Saporischschja, den 17. Dezember 2023