Delegation schwedischen Parlaments besucht Borodjanka, Butscha und Irpin

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Die Delegation des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des schwedischen Reichstags besuchte heute die Orte mit größten Zerstörungen infolge der russischen Aggression in der Region Kyjiw.

Wie ein Korrespondent von Ukrinform meldet, haben die schwedischen Parlamentarier die Städte Borodjanka, Butscha und Irpin mit eigenen Augen gesehen.

„Ich denke, wir werden eine noch engere Einheit Schwedens mit der Ukraine haben. Schweden leistet erhebliche Hilfe und wird die Ukraine weiterhin noch stärker unterstützen, so lange es nötig ist – mit militärischen, finanziellen, humanitären Mitteln und Materialien. Zweifellos werden wir aktiv am Wiederaufbau der Orte teilnehmen, die wir heute mit eigenen Augen gesehen haben“, sagte Ausschussvorsitzender Aron Emilsson im Gespräch mit den Medien.

Er versicherte, dass Schweden ein verlässlicher Partner der Ukraine sei und unter anderem die Bewegung zur EU-Mitgliedschaft unterstütze.

Ihm zufolge sind die Schweden heute geeint bei der Unterstützung der Ukraine, und es gibt keinen Abgeordneten im Parlament, der dagegen wäre.

„Wir haben keine hörbaren Stimmen gegen eine solche Unterstützung. Schweden ist eines der geeintesten Länder der Welt, was die Hilfe für die Ukraine angeht“, fügte der Abgeordnete hinzu.

Außerdem stellte Emilsson fest, dass schwedische Parlamentarier den Einsatz der ukrainischen Luftverteidigung während des russischen Nachtangriffs auf Kyjiw persönlich erlebt hätten und ihrer Regierung und ihrem Parlament neue Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine empfehlen würden.

„Der Angriff dieser Nacht, den wir zusammen mit der ukrainischen Hauptstadt erlebt haben, ist zweifellos ein wichtiges, einzigartiges Erlebnis für uns. Schweden hat bisher bedeutende militärische Hilfe und beim Wiederaufbau geleistet. Aber jetzt werden wir bestimmte Botschaft für die Regierung haben. Und wir haben etwas, worüber wir in unserem eigenen Parlament berichten werden, wenn wir über die Dinge in der Ukraine sprechen. Wir werden der Regierung und dem Parlament neue Maßnahmen und neue Mittel empfehlen, um die Aufrüstung der Ukraine so schnell wie möglich zu stärken“, sagte er und fügte hinzu, dass er und andere Kollegen bereits „eine Reihe von Ideen“ haben.

Der Abgeordnete der Ukraine und Vorsitzende des Ausschusses für Außenpolitik und interparlamentarische Zusammenarbeit der Werchowna Rada der Ukraine, Oleksandr Mereschko, dankte seinerseits Schweden für die bereits geleistete Hilfe für die Ukraine, insbesondere für die militärisch-technische Hilfe, und äußerte die Hoffnung auf deren Stärkung.