Wenn sich Russland in Enge getrieben fühlt, sollte es nur sich selbst Vorwürfe machen – Selenskyj

Die Ukraine und die freie Welt sollten ihre Ziele nicht ändern und keine Kompromisse eingehen, um dem russischen Aggressor zu gefallen, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Online-Rede bei der Verleihung Madeleine K. Albright Democracy Awards, berichtet Ukrinform.

„Wenn Russland sich in die Enge getrieben fühlt, sollte es nur sich selbst Vorwürfe machen. Die Ukraine und die freie Welt sollten bestimmt nicht ihre Ziele ändern und ihre Werte gegen irgendwelche Kompromisse tauschen, wenn die Diktatur Angst hat, den Fehler einzugestehen, und mit einer Atempause von den Kämpfen lockt. Wir müssen die Freiheit vollständig schützen und die Sicherheit unserer Demokratie garantieren“, betonte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Er betonte, dass derjenige, der einen unprovozierten und verbrecherischen Krieg begonnen hat, verlieren und die Verantwortung tragen muss, und die Ukraine und die Welt Garantien für Frieden, Stabilität und Sicherheit erhalten müssen.

„Jede andere Variante, außer dem ukrainischen Sieg, wäre ein Fehler, und das muss ehrlich anerkannt werden“, merkte der Präsident an.

Selenskyj ist davon überzeugt, dass Putin mit dem Angriff auf die Ukraine den größten Fehler in seinem Leben und im Leben moderner Generationen von Russen begangen habe, aber eine fixe Idee jeder Diktatur sei, Fehler zu ignorieren und so zu tun, als gäbe es keine Fehler, besonders wenn es um den Fehler der ersten Personen der Diktatur gehe.

Seiner Meinung nach verhält sich Russland jetzt gerade so.

„Es ist offensichtlich, dass der Diktator verloren hat. Er tut jedoch alles, damit Russland weiter kämpft, wenn auch nur, um sich und anderen nicht einzugestehen, dass ein historischer Fehler begangen wurde“, so der Präsident.

Er fügte hinzu, dass die Ukraine auch in Zukunft die gleiche starke amerikanische Führung brauche, wie in diesen 286 Tagen des umfassenden Krieges und immer.

yv