Gemäldeausstellung von Roman Suschtschenko in New York eröffnet

Gemäldeausstellung von Roman Suschtschenko in New York eröffnet

Ukrinform Nachrichten
In dem ukrainischen Institute of America in New York fanden eine Ausstellung und Versteigerung von Bildern des ukrainischen Journalisten Roman Suschtschenko statt, der schon seit über mehr als 970 Tage rechtswidrig im russischen Gefängnis wegen politisch motivierter Vorwürfe gefangen gehalten wird.

Darüber berichtet der Ukrinform-Korrespondent in New York.

In der Veranstaltung mit dem Namen „Tinte, Zwiebelschalen und Rote-Bete-Saft: die Kunst des politischen Gefangenen Roman Suschtschenko“ fand eine Präsentation mit Erläuterungen zur Geschichte seiner Inhaftierung und Absurdität der Vorwürfe gegen ihn statt.

„Vielen Dank dafür, dass Sie gekommen sind. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie wichtig für uns Ihre Anwesenheit ist, welches starke Signal wir der Welt senden, und wie Roman diese Unterstützung braucht“, wendete sich an das Publikum eine der Organisatoren der Veranstaltung, Aktivistin von Razom, Maryna Prychodko.

Auf dem Bildschirm wurden den Besuchern der Veranstaltung in New York die Videos der Tochter von Roman Suschtschenko Julia, Videobotschaften seiner Freunde und Verwandten vorgeführt.

Auf der Ausstellung waren der Generalkonsul der Ukraine in New York, Oleksij Golubow, und der Ständige Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen, Wolodymyr Jeltschenko, anwesend.

„Wir müssen den Druck auf Russland fortsetzen. Wir müssen jede Gelegenheit nutzen. Auf Regierungsebene. Sanktionen. Aber auch durch solche Aktionen wie diese. Je mehr Menschen die Wahrheit wissen, desto leichter wird es den ukrainischen Diplomaten, alles Mögliches tun, um unsere Leute zu befreien...“, sagte Jeltschenko in seiner Rede.

Der Korrespondent der ukrainischen Nationalnachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war in Verletzung internationaler Vorschriften am 30. September 2016 in Moskau festgenommen worden, wo er privat zu Besuch war.

Am 7. Oktober 2016 hat man gegen ihn die Anklage wegen der Spionage erhoben. Der russische FSB warf ihm vor, Suschtschenko sei ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung des Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Im ukrainischen Verteidigungsministerium dementierte man diese Behauptung, sie entspreche nicht der Wirklichkeit.

Das Moskauer Stadtgericht hatte am 4. Juni 2018 das Urteil gegen Suschtschenko - 12 Jahre Kolonie strengen Regimes - verkündet. Am 5. Juni wurde der Einspruch gegen das Urteil erhoben.Das Oberste Gericht der Russischen Föderation hat am 12. September 2018 das am 4. Juni 2018 gefällte Urteil gegen den ukrainischen Bürger Roman Suschtschenko nach fabrizierten Beschuldigungen der Spionage für rechtskräftig erklärt und die für ihn durch das Moskauer Stadtgerichts gesprochene Verurteilung von 12 Jahren Freiheitsstrafe in einer Strafkolonie bestätigt.

Am 8. Oktober hat das Konsulat der Ukraine in Moskau die Information, dass Suschtschenko in das Straflager verlegt sei, bestätigt. Er befindet sich derzeit in Oblast Kirow (Stadt Kirowo-Tschepezk, Dorf Utrobìno).

yv

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