Gemäldeausstellung von Suschtschenko in New York

Gemäldeausstellung von Suschtschenko in New York

Ukrinform Nachrichten
Am Dienstag, dem 28. Mai, findet in New Yorker Ukrainian Institute of America eine Gemäldeausstellung von Roman Suschtschenko statt, die dem rechtswidrig inhaftierten ukrainischen Journalisten und anderen Gefangenen des Kremls gewidmet ist.

Darüber berichtet der Ukrinform-Korrespondent in New York.

„Ukrainian Institute of America und Razom laden euch herzlich ein, die Gemäldeausstellung von Roman Suschtschenko, ukrainischen Journalisten, der rechtswidrig unter dem Vorwurf der angeblichen Spionage verurteilt wurde und die Haftstrafe in dem russischen Gefängnis verbüßt, zu besuchen“, heißt es im Bericht.

Die Veranstaltung „Tinte, Zwiebelschalen und Rote-Bete-Saft: die Kunst des politischen Gefangenen Roman Suschtschenko“ wird aus der Präsentation mit der Erläuterung der Geschichte der Inhaftierung von Suschtschenko und der Absurdität der Vorwürfe gegen ihn bestehen. Die Familienangehörigen und Freunde des Journalisten in der Ukraine werden sich auch mithilfe des Videos an die Anwesenden wenden.

„Roman Suschtschenko ist kein Spion und muss im Gefängnis nicht sein. Er ist das Opfer der Unterdrückung der Redefreiheit, er ist ein Künstler und ein Ukrainer“, betonen die Organisatoren.

Sie fügen hinzu, dass die Kunst von Suschtschenko nie in New York ausgestellt wurde, obwohl seine Werke in vielen Städten zu sehen waren, darunter Kyjiw, Chisinau, Warschau, Paris, Brüssel.

 Die Veranstaltung findet am 28. Mai unter der Adresse 2 E 79 street, im Raum von Ukrainian Institute of America, um 6:30 Uhr der Ortszeit statt. Der Eintritt ist frei mit der vorherigen Anmeldung auf der Webseite.

Der Korrespondent der ukrainischen Nationalnachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war in Verletzung internationaler Vorschriften am 30. September 2016 in Moskau festgenommen worden, wo er privat zu Besuch war.

Am 7. Oktober 2016 hat man gegen ihn die Anklage wegen der Spionage erhoben. Der russische FSB warf ihm vor, Suschtschenko sei ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung des Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Im ukrainischen Verteidigungsministerium dementierte man diese Behauptung, sie entspreche nicht der Wirklichkeit.

Das Moskauer Stadtgericht hatte am 4. Juni 2018 das Urteil gegen Suschtschenko - 12 Jahre Kolonie strengen Regimes - verkündet. Am 5. Juni wurde der Einspruch gegen das Urteil erhoben.Das Oberste Gericht der Russischen Föderation hat am 12. September 2018 das am 4. Juni 2018 gefällte Urteil gegen den ukrainischen Bürger Roman Suschtschenko nach fabrizierten Beschuldigungen der Spionage für rechtskräftig erklärt und die für ihn durch das Moskauer Stadtgerichts gesprochene Verurteilung von 12 Jahren Freiheitsstrafe in einer Strafkolonie bestätigt.

Am 8. Oktober hat das Konsulat der Ukraine in Moskau die Information, dass Suschtschenko in das Straflager verlegt sei, bestätigt. Er befindet sich derzeit in Oblast Kirow (Stadt Kirowo-Tschepezk, Dorf Utrobìno).

yv

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