Ostukraine: 50 feindliche Angriffe, ein ukrainischer Soldat gestorben

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Ukrinform
Die illegalen Militärformationen haben in den vergangenen 24 Stunden 50 Mal das Feuer auf Stellungen der ukrainischen Armee eröffnet. Neun Mal setzten sie Waffen ein, die mit dem Minsker Abkommen verboten sind.

Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) mit.

Im Raum Küstenland habe es die meisten Angriffe der Terroristen gegeben – 24, so die Meldung. Am Morgen hätten sie mit Raketenwerfern Wohnviertel von Marjinka angegriffen. Trotz der großen Schäden an Wohnhäusern sei kein Zivilist zu Schaden gekommen. An diesem Frontabschnitt habe der Feind den ganzen Tag mit 120-mm-Mörsern nahe Wodjane, Pawlopil, Marjinka und Schyrokyne geschossen. In der Nähe von Krasnohoriwka und Talakiwka hätten die Terroristen 82-mm-Mörser eingesetzt. Auch unweit von Hnutowe, Lebedynske, Tschermalyk und Nowomychailiwka habe es eine Reihe von bewaffneten Provokationen der Besatzer gegeben. Dort hätten sie, wie üblich, mit Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Armeestellungen gefeuert.

Im Raum Donezk habe der Feind 13 Mal das Feuer auf die Stellungen der ATO-Kräfte eröffnet. Zuerst habe er aus einem Vorort der besetzten Stadt Horliwka mit Artillerie mit einem Kaliber von 122-mm die ukrainischen Stellungen nahe der Ortschaft Piwdenne beschossen. Gleichzeitig hätten die Besatzer mit Waffen der Kampfpanzer und 120-mm-Mörsern die Stellungen der ATO-Kräfte nahe Kamjanka gefeuert. Auf die ukrainischen Einheiten nahe Pisky hätten sie auch mit 120-mm-Mörsern aus der Richtung Flughafen Donezk gefeuert. Am Abend sei die Lage im südlichen und nordöstlichen Vorort von Awdijiwka am schwersten gewesen. Die illegalen Militärformationen hätten auf die ukrainischen Stellungen mit 82-mm-Mörsern und Infanteriewaffen gefeuert.

Im Raum Luhansk habe es 13 Provokationen des Feindes, meistens nach 18 Uhr, gegeben. Am späten Abend hätten die Terroristen einige Granaten mit einem Kaliber von 120 mm auf die Armeeeinheiten nahe Kateryniwka abgefeuert. Dort, sowie nahe Krymske und Schtschastja seien auch 82-mm-Mörser zum Einsatz gekommen. Beim Beschuss von Schtschastja seien drei Granaten in einem Wohnviertel eingeschlagen. Kein Einwohner sei verletzt worden. Außerdem hätten die russischen Söldner die Armeestellungen nahe Nowoswaniwka, Malynowe, Donez, Waluiske, Stanyzja Luhanska, Nowoolexandriwka und Popasna mit verschiedenen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

Bei Kämpfen in den vergangenen 24 Stunden sei ein Soldat der ukrainischen Armee tödlich verwundet worden.

Ch

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Agentur

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