ATO-Gebiet: 57 Angriffe der Terroristen. Ein Soldat getötet und fünf verletzt

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Ukrinform
Die russisch-terroristischen Truppen setzten Waffen gegen ATO-Kräfte weiter ein und greifen Wohnviertel in den Ortschaften an der Frontlinie an.

Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO)  mit.

In den vergangenen 24 Stunden eröffneten die prorussischen Militärformationen 57 Mal das Feuer auf Stellungen der ukrainischen Armee entlang der Frontlinie, so die Meldung. In fünf Fällen sei es um direkte Angriffe auf Wohnviertel gegangen.

Im Raum Küstenland hätten die Terroristen Anfang des Tages mit 152-mm-Artillerie Abschnitte nahe den Ortschaften Grafske und Olhinka beschossen, heißt es in der Meldung. Gegen 22:00 Uhr hätten sie das Feuer auf Marjinka eröffnet. Nach dem Beschuss mit Mörsern und Waffen der Schützenpanzer sei in einem Haus auf der Schowtnewa-Straße das Feuer gebrochen. Kein Einwohner sei zu Schaden gekommen. Die Stellungen der ATO-Kräfte nahe Pawlopil, Marjinka und Tschermalyk seien gestern auch unter Mörserbeschuss der Terroristen geraten. Dort sowie in der Nähe von Schyrokyne, Hnutowe, Talakiwka und Beresowe hätten die Banditen mehrmals mit Granatwerfern und Schusswaffen auf die Stellungen der Armee geschossen. Es habe hier 27 Waffenstillstandsverletzungen gegeben.

Im Raum Donezk habe es bis 18 Uhr nur einen Beschuss nahe Luhanske gegeben. In der Dunkelzeit seien Terroristen aktiver gewesen. Die stärksten Angriffe des Feindes auf ukrainische Stellungen seien im südlichen Vorort von Awdijiwka und nahe Kamjanka gewesen. Dort hätten die Banditen mit 120-mm und 82-mm-Mörsern, Panzern, Flugabwehrkanonen und Infanteriewaffen gefeuert. Die Terroristen hätten ein Wohnviertel von Awdijiwka mit Panzerkanonen mit einem Kaliber von 125 mm angegriffen. „Die Geschosse wurden nahe den Häusern auf der Gagarin-Straße und Ostrowskyi-Straße detoniert. Nur durch ein Wunder gab es keine Opfer unter Einwohnern der Stadt“, schreibt die Pressestelle.

Bis zur Mitternacht habe der Feind auch die Armeestellungen nahe Opytne und Newelske mit Granatwerfen und Schusswaffen beschossen. In der Nähe von Saizewe habe er Waffen der Schützenpanzer eingesetzt. Insgesamt habe es in diesem Raum zwölf feindliche Angriffe gegeben.

Im Raum Luhansk habe der Feind Tag und Nacht gefeuert. 18 Mal habe er die Einheiten der ATO-Kräfte angegriffen. In der Nähe von Troizke und Krjakiwka habe der Gegner 120-mm-Mörser, nahe den Ortschaften Nowotoschkiwske, Trjochizbenka, Kateryniwka, Solote und Nowoolexandriwka 82-mm-Mörser eingesetzt. In der Nähe von Nowoolexandriwka seien auch Panzerabwehrraketen, nahe Krymske Waffen der Schützenpanzer zum Einsatz gekommen. Auf die ukrainischen Einheiten nahe Schowte, Lobatschewe, Nowotoschkiwske, Stanyzja Luhanska und Malynowe hätten die Besatzer mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Bei Kämpfen in den vergangenen 24 Stunden seien ein Soldat der ukrainischen Armee getötet und fünf verwundet worden.

ch

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