OSZE-Beobachter patrouillieren in der Ostukraine wieder

25.04.2017 16:39 241

Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fährt nach dem Tod eines Beobachters durch eine Mine wieder Patrouillen in der so gennannten „Volksrepublik Luhansk.“

Das teilte der stellevertretende Chef des Beobachter-Teams Dalhaug Arne in einem Briefing in Luhansk mit.

„Wegen des tragischen Vorfalls wurden gestern die meisten Patrouillen des Teams aus Luhansk abgeschafft. Heute fahren wir wieder Patrouillen“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass die Tätigkeit der Patrouillen eingeschränkt wird. „Ob es um ständige Einschränkungen geht – die Entscheidung wird nach einer internen Untersuchung des Vorfalls am Sonntag gefallen werden“, sagte er. Er teilte weiter mit, dass die interne Untersuchung läuft. Die Ergebnisse der Untersuchung würden auf der offiziellen Webseite veröffentlicht werden.

Laut Arne werden die OSZE-Beobachter ständig Risiken ausgesetzt. Nur im laufenden Jahr sei das Team aus Luhansk sieben Mal in gefährliche Situationen geraten.

Am 23. April ist ein OSZE-Beobachter nahe der Ortschaft Pryschyb, in dem vor der ukrainischen Regierung nicht kontrollierten Gebiet in der Region Luhansk, ums Leben gekommen, als das Auto einer OSZE-Patrouille auf eine Mine fuhr. Zwei weitere Mitarbeiter der OSZE, Staatsangehörige Deutschlands und Tschechiens, wurden verwundet.

ch

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