Ostukraine: Terroristen setzen Panzer und Artillerie ein

22.03.2017 09:45 344

Die Lage im Gebiet Antiterror-Operation (ATO) bleibt angespannt. Die russischen Besatzungstruppen haben in den vergangenen 24 Stunden 76 Mal das Feuer auf Armeestellungen in der Ostukraine eröffnet. Ein Soldat wurde verwundet, teilte die Pressestelle der Antiterror-Operation am Mittwoch mit.

Im Raum Donezk sei der Feind nahe Awdijiwka, dem Bergwerk Butiwka, Luhanske und Saizewe besonders aktiv gewesen, so die Pressestelle. Die Besatzer hätten fast 24 Stunden lang mit 120-mm und 82-mm-Mörsern, Granatwerfern und schweren Maschinengewehren gefeuert. Gegen die Armeestellungen in Awdijiwka und im Bergwerk Butiwka hätten sie auch Kampfpanzer, nahe Saizewe 152-mm-Artilleriesysteme eingesetzt.

Im Raum Luhansk hätten die Terroristen mit Granatwerfern und schweren Maschinengewehren auf die Armeestellungen in der Nähe von Solote, Nowoswaniwka und Krymske gefeuert. Am Dienstagabend seien auch 120-mm-Mörser zum Einsatz gekommen.

Im Raum Mariupol habe der Feind Waffen, die mit dem Minsker Abkommen verboten sind, eingesetzt. Die Stellungen der ukrainischen Armee bei Schyrokyne, Lebedynske und Krasnohoriwka habe er mit 120-mm-Mörsern, Granatwerfern und Maschinengewehren beschossen. Die Armeestellungen nahe Nowotroizke hätten die Terroristen mit 122-mm-Artilleriegeschützen angegriffen. In Marjinka hätten sie Waffen eines Kampfpanzers eingesetzt.

In einigen Fällen hätten die ukrainischen Einheiten das Feuer erwidert.

ch

erweiterte SucheWeitere Suchkriterien ausblenden
Period:
-