Sicherheitsrat: SBU und NBU müssen innerhalb von 24 Stunden Sanktionen gegen russische Banken ausarbeiten

15.03.2017 14:29 174

Die Nationalbank der Ukraine (NBU) und der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) müssen die Tätigkeit der Banken der Ukraine mit dem Kapital der russischen Staatsbanken analysieren und innerhalb von vierundzwanzig Stunden Vorschläge für die Verhängung von Sanktionen gegen sie einreichen, erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Oleksandr Turtschynow, nach der heutigen Ratssitzung, teilt die Pressestelle des Sicherheitsrates mit.

Am 10. März hatte der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow in der Kabinettsitzung die Behörden aufgerufen, Sanktionen gegen die ukrainische Tochtergesellschaft der „Sberbank Russland“ zu verhängen, er erklärte, diese Bank finanziere die Terroristen im Donbass. Der Premierminister Wolodymyr Hrojsman hatte daraufhin Gespräche mit dem Staatspräsidenten und der NBU-Chefin und hoffte auf schnelle Reaktion darauf.

Es wurde bereits berichtet, dass die russische Sberbank begonnen hatte, in ihren Bankabteilungen Kunden mit den Pässen der Terrororganisationen „DNR“ und „LNR“ (selbsternannte „Volksrepubliken Donezk-DNR und Luhansk-LNR) zu bedienen.

Die Führung der Sberbank bestreitet ihrerseits diese Informationen.

yv

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