Ukraine klagt vor WTO gegen russischer Transiteinschränkungen

13.02.2017 13:00 356

Die Ukraine fordert von der der Welthandelsorganisation (WTO) Einsetzung einer Sondergruppe im Rahmen des Verfahrens gegen russische Einschränkungen beim Transit von ukrainischen Gütern nach Kasachstan und Kirgisistan.

Das teilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine mit. Nach Angaben des Ministeriums habe die Russische Föderation seit dem 1. Januar 2016, nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und EU, die Transiteinschränkungen für den Auto- und Schienenverkehr aus der Ukraine nach Kasachstan und seit dem 1. Juli 2016 nach Kirgistan eingeführt. Auf der Phase der Konsultationen sei Russland nicht bereit gewesen, den Streit beizulegen.  

Dem Ministerium zufolge sank 2016 der „Export von Waren aus der Ukraine „in die zentralasiatische Länder um 38,3 Prozent“ im Vergleich zum Jahr 2015. „Insgesamt werden Export-Verluste nach Kasachstan und Kirgistan auf 0,4 Milliarde US-Dollar beziffert.“

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