Olexander Chartschenko, Generaldirektor von Ukrinform: Corona-Krise erhöht Verantwortung der Medien um ein Vielfaches

Olexander Chartschenko, Generaldirektor von Ukrinform: Corona-Krise erhöht Verantwortung der Medien um ein Vielfaches

Ukrinform Nachrichten
Die Coronavirus-Pandemie sei keine größte Herausforderung für die Medien geworden, habe aber deren Verantwortung für die Glaubwürdigkeit und Einhaltung journalistischer Standards erhöht.

Dies sagte der Generaldirektor von Ukrinform, Olexander Chartschenko, in seiner Rede bei der Eröffnung der Konferenz der Europäischen Allianz der Nachrichtenagenturen (EANA), die in Kyjiw stattfinden sollte, aber wegen der Pandemie zum ersten Mal seit 64 Jahren der Organisation online durchgeführt wird.  

"Der Coronavirus als empfindlicher Impuls führt uns zur Verantwortung der Nachrichtenagenturen betreffs der Glaubwürdigkeit im weitesten Sinne des Wortes. Und hier würde ich formulieren, dass unsere Agenturen ein rotes Licht für die Verbreitung von Panik und Fake News und ein langes grünes sein werden, um die umfassendsten zuverlässigen Informationen über alles zu liefern, wodurch die Gesellschaft aufgeregt ist“, betonte Chartschenko.

Die Verantwortung der Medien für alle Informationen, Kommentare zu einem publizistischen Beitrag über das Coronavirus habe sich ihm zufolge jetzt um ein Vielfaches erhöht. "In Einzelfällen kann von der Einhaltung journalistischer Prinzipien sowohl die Gesundheit als auch das Leben eines Menschen abhängen. Man muss sehr sensibel und in allen Einzelheiten an jedes Wort, Bild und Foto herangehen, die mit diesem Thema zusammenhängen", sagte der Generaldirektor von Ukrinform.

Er machte deutlich, dass noch vor einem Jahr die rasante Entwicklung der sozialen Medien die schmerzhafteste Bedrohung für Medien war. "Covid-19 ist nicht der schlimmste Test für Medienbereich seit 10-15 Jahren. Der enorme Umbau unserer „Fachwerkhalle“ begann nach der Krise 2008 und aufgrund der Entwicklung der sozialen Netzwerke. Nicht  Covid-19 führte zur Schließung von zahlreichen Zeitungen und der Einstellung der Printmedien", sagte Chartschenko. Gleichzeitig habe die Pandemie, so der Generaldirektor weiter, paradoxerweise die Medien nicht spürbar getroffen, sondern eher umgekehrt. Es seit bekannt, dass alle möglichen Katastrophen, Konflikte, Kriege das Interesse an Informationen nur steigern, fügte er hinzu.

Nach Ansicht des Generaldirektors von Ukrinform sollte der Coronavirus allen einschließlich der Nachrichtenagenturen Fähigkeiten beibringen, auf neue, heute völlig unbekannte Krisen vorbereitet zu sein.

Die Europäische Allianz der Nachrichtenagenturen (EANA) vereint mehr als 30 führende Nachrichtenagenturen der Länder Europas.  Die Ukrainische Nationale Nachrichtenagentur Ukrinform vertritt die Ukraine in der Allianz.

nj


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