Grenze zu Belarus: Hunderte chassidische Pilger versuchen, in die Ukraine gelangen

Grenze zu Belarus: Hunderte chassidische Pilger versuchen, in die Ukraine gelangen

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Ukrinform Nachrichten
Hunderte chassidische Juden versuchen, trotz des Einreiseverbots von Belarus in die Ukraine zu gelangen. Sie befinden sich am Dienstagmorgen an der Grenze zwischen einem ukrainischen einem belarussischen Grenzübergang, teilte der Grenzschutzdienst der Ukraine mit.

Nach Angaben des Grenzschutzdienstes der Ukraine wurden die Ausländer über die eingeführten Einreisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie informiert. Sie sind sich darüber im Klaren doch versuchen immer wieder, in die Ukraine zu kommen, erklärte der Grenzschutzdienst.

Laut der Behörde wurde der Verkehr am Grenzübergang „Nowi Jarylowytschi“ eingeschränkt, weil die Ausländer auf der Straße zwischen den Grenzübergängen befinden.

Der Grenzschutzdienst teilte weiter mit, dass die ersten Pilger bereits am Montagnachmittag an der Grenze eintrafen. Der Chef des Grenzschutzdienstes, Serhij Deineko, traf sich mit ihren Vertretern und informierte sie über das Einreiseverbot für Ausländer in die Ukraine bis zum 28. September. An die Grenze wurden zusätzliche Einheiten des Grenzschutzdienstes, der Polizei und Nationalen Garde verlegt.

Jedes Jahr pilgern Tausende chassidische Juden zum Neujahrsfest Rosch Haschana ans Grab von Rabbi Nachman von Bratzlaw in der Stadt Uman. Das Fest wird in diesem Jahr vom 18. bis 20. September gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie beschloss die Ukraine, 2020 Beschränkungen für die Pilgerfahrt einzuführen.

Seit dem 28. August gilt das Einreiseverbot für ausländische Staatsangehörige in die Ukraine.


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