National Media Talk: Suschtschenko mahnt zur Vorsicht beim Thema Freilassung

National Media Talk: Suschtschenko mahnt zur Vorsicht beim Thema Freilassung

Ukrinform Nachrichten
Roman Suschtschenko, der Ukrinform-Journalist im Mittelpunkt des Gesprächs am 25. Oktober

Medien, Macht, Gesellschaft - Stellungnahme des eigenen Korrespondenten, des Polithäftlings    

Roman Suschtschenko hat seine Kollegen aufgerufen, bei den Mitteilungen bezüglich des Themas Freilassung vorsichtig zu sein, um keine Fake News zu verbreiten, die den Angehörigen Schaden zufügen können.  

Dies betonte er bei National Media Talk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

Es handle sich insbesondere um die Mitteilungen, dass der Gefangenenaustausch am 29.-30. August stattfinden sollte. Journalisten waren in den Flughafen Boryspil gekommen, seine Mutter erfuhr über den Austausch, der aber damals nicht zustande kam, sagte Suschtschenko.   

Die beste Methode, gegen die Äußerungen von Manipulationen und Fake News zu kämpfen, sei es Roman Suschtschenko zufolge, sich "an Journalismusstandards zu halten und den Ethik-Kodex nicht zu vergessen.

Zugleich dankte er Kollegen Journalisten für die Unterstützung aller ukrainischen Polithäftlinge und äußerte die Hoffnung, dass dieses Thema auch weiterhin wichtig für einheimische Medien sein werde.

Der eigene Korrespondent von Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde am 30. September 2016 in Moskau unter Verletzung der internationalen Regeln festgenommen. Er war in Russland zu einem Privatbesuch. Am 7. Oktober 2016 wurde er wegen Spionage angeklagt.

Am 4.Juni 2018 hat das Moskauer Stadtgericht Suschtschenko  zu zwölf Jahren Haft verurteilt.  Am 12. September hat der  Russlands Oberste Gerichtshof das Urteil des Moskauer Stadtgerichts als "gesetzlich" anerkannt. Roman befand sich im russischen Gefängnis drei Jahre.

Am 7. Septermber 2019 fand zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine des Gefangenenaustausch im Format 35 gegen 35 statt. In die Ukraine sind gesetzwidrig verurteilte Ukrainer darunter Suschtschenko und 24 Marinesoldaten, die im November 2018 in der Straße von Kertsch festgenommen worden waren, zurückgekehrt.   

nj


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