Suschtschenko übergibt Brief an Macron

Suschtschenko übergibt Brief an Macron

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Ukrinform Nachrichten
Der ehemalige Polithäftling, Journalist Roman Suschtschenko hat bei einem Treffen mit dem Frankreichs Botschafter in der Ukraine, Etienne de Poncins, einen Dankbrief an den französischen Präsident Emmanuel Macron übergeben.

Er dankte dem Frankreichs Präsidenten, dass er sich mit dem Schicksal Romans auseinandersetzte, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.

"Sehr geehrter Herr Präsident! Lassen Sie mir Ihnen hohen Respekt beweisen und aufrichtige Worte der Dankbarkeit für ihre unmittelbare Teilnahme und eine der entscheidenden Rollen in meinem Schicksal zum Ausdruck bringen. Sie als der Führer der Nation, das Oberhaupt des Französischen Staates, als ein Mensch, der die Familien- und demokratischen Werte schützt, haben geholfen, dass der Vater zu seinen Kindern, der Mann zu seiner Frau, der Sohn zu seiner Mutter zurückgekehrt ist", heißt es in dem Schreiben.

Suschtschenko dankte für die Möglichkeit, "frische Luft von Freiheit zu atmen, den Sonnenaufgang im Heimatland Ukraine zu sehen, der Lieblingsbeschäftigung nachzugehen" und sich für die Freilassung anderer politischen Geisel einzusetzen.

Auch der Sohn des Journalisten Maxim übergab einen Brief. Er bedankt sich für die Rückkehr des Vaters.

Der ehemalige Gefangene des Kremls hat der französischen Botschaft die Abbildung einer seiner Zeichnungen, die er im russischen Gefängnis malte, das Bild von der Stadt Saint-Malo in Frankreich geschenkt.

Der eigene Korrespondent von Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde am 30. September 2016 in Moskau unter Verletzung der internationalen Regeln festgenommen. Er war in Russland zu einem Privatbesuch. Am 7. Oktober 2016 wurde er wegen Spionage angeklagt.

Am 4.Juni 2018 hat das Moskauer Stadtgericht Suschtschenko  zu zwölf Jahren Haft verurteilt.  Am 12. September hat der  Russlands Oberste Gerichtshof das Urteil des Moskauer Stadtgerichts als "gesetzlich" anerkannt. Roman befand sich im russischen Gefängnis drei Jahre.

Am 7. Septermber 2019 fand zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine des Gefangenenaustausch im Format 35 gegen 35 statt. In die Ukraine sind gesetzwidrig verurteilte Ukrainer darunter Suschtschenko und 24 Marinesoldaten, die im November 2018 in der Straße von Kertsch festgenommen worden waren, zurückgekehrt.   

nj

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