Senzow mit Preis in Slowenien gewürdigt - Foto

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Ukrinform Nachrichten
Der in Russland rechtwidrig verurteilte ukrainische Regisseur Oleh Senzow wurde mit dem Preis des internationalen Projektes Platform of European Memory and Conscience ausgezeichnet.

Dies teilt die Botschaft der Ukraine in Slowenien auf ihrer Webseite in Facebook mit.

Dieser Preis wurde im Senzows Namen dem Botschafter der Ukraine in Slowenien Mychailo Brodowytsch im Rahmen der internationalen Konferenz "Die dunkle Seite des Mondes" übergeben, die am 13. bis zum 15. November in Ljubljana stattfindet.

In seiner Ansprache äußerte der Botschafter der internationalen Gemeinschaft die Dankbarkeit für ihre Solidarität mit den ukrainischen politischen Gefangenen und die Hoffnung, dass Senzow und alle anderen Menschen guten Willens, die bereit sind, ihr Leben für die Unabhängigkeit und die europäische Zukunft der Ukraine zu opfern, und die russische Regierung für ausgeübte Verbrechen zur Verantwortung herangezogen werde.

Es wird betonte, dass der Preis für Senzow demnächst seinen Angehörigen in der Ukraine übergeben wird.

Die Platform of European Memory and Conscience ist ein internationales Projekt für die Forschung der Verbrechen totalitärer Regime im XX. Jahrhundert in Europa. Das Ziel der Plattform ist es, das Wiederauftreten von einer totalitären Herrschaft in Europa zu verhindern. Das Projekt wurde am 14. Oktober 2011auf dem Gipfel der Ministerpräsidenten der Visegrád-Gruppe in Prag ins Leben gerufen.

Der ukrainische Regisseur Oleh Senzow wurde am 10. Mai 2014 auf der Krim festgenommen. Ihm wurde die Vorbereitung der Terroranschläge zur Last gelegt. Senzow wurde zu 20 Jahren Haft schuldig gesprochen.

Im Mai 2018 ist Senzow in einen Hungerstreik getreten. Er verlangte die Freilassung aller Ukrainer, der Polithäftlinge des Kremls. Nach 145 Tagen hat er am 6. Oktober seinen Hungerstreik beendet - wegen drohender Zwangsernährung, erklärte der Ukrainer.

Insgesamt werden in Russland und auf der besetzten Krim ungefähr 70 ukrainische Polithäftlinge von ihnen auch der Journalist Roman Suschtschenko festgehalten. Der eigene Korrespondent von Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde am 30. September 2016 in Moskau festgenommen. Er wurde angeblich wegen Spionage angeklagt und zu 12 Jahren Haft in der Kolonie mit strengen Haftbedingungen verurteilt.

nj

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