Jamala ist neue UN-Botschafterin des guten Willens

Jamala ist neue UN-Botschafterin des guten Willens

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Ukrinform
Die ukrainische Sängerin Jamala ist neue Botschafterin des guten Willens für die Internationale Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen. Sie unterstützt damit die Kampagne gegen Menschenhandel, meldet das IOM-Büro in der Ukraine. 

Der Videoclip von Jamala werden ukrainische TV-Sender am europäischen Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober zeigen, teilte das Büro mit. Gezeitigt werde eine Informationskampagne „Die Gefahr ist nicht sofort erkennbar“ gestartet.

Laut Jamala leben viele Menschen in der Ukraine in Armut und sie sind bereit, überall und unter jeglichen Bedingungen zu arbeiten. Gerade diese Leute werden Opfer der Menschenhändler und geraten in die Sklaverei. „Diese Kampagne wird das Problem natürlich nicht lösen, kann aber die Aufmerksamkeit der Medien, der Gesellschaft und der Behörden erregen. Hauptziel ist, Ukrainer zu warnen, sie müssen sehr vorsichtig sein, wenn sie einen Job im Ausland nachdenken“, sagte die Sängerin.

Laut einer Umfrage der Internationalen Organisation für Migration in der Ukraine, ist ein Fünftel der Bevölkerung in der Ukraine bereit ist, für den Job die Staatsgrenze illegal zu überqueren, in einem geschlossenen Raum zu arbeiten oder den Pass dem Arbeitsgeber zu geben.

Nach Angaben der IOM sind rund 230.000 Ukrainer seit 1991 Opfer des Menschenhandels geworden. Seit 2000 erhielten fast 14. 000 Menschen Hilfe vom Büro der Organisation in der Ukraine.

2013 war Jamala das Gesicht der MTV "Exit"-Kampagne gegen den Menschenhandel. Die Kampagne wurde in Kooperation mit der IOM organisiert.

ch 

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