EU und USA fordern Russland auf, zu Verhandlungen über MH17 zurückzukehren

EU und USA fordern Russland auf, zu Verhandlungen über MH17 zurückzukehren

Ukrinform Nachrichten
Die EU und die USA fordern Russland auf, mit Australien und den Niederlanden über die Untersuchung des Flugzeugunglücks MH17 im Donbass wieder zu verhandeln.

Die entsprechenden Erklärungen wurden während der Sitzung des Ständigen Rates der OSZE am 22. Oktober bekannt gegeben, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

In der EU hat man auch zugesichert, dass sie alle Bemühungen unterstützen, um Wahrheit im Einklang mit der Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrates festzustellen.

Der Leiter der US-Mission bei der OSZE, James Gilmore, hat Russland ebenfalls aufgefordert, zu einem trilateralen Verhandlungsformat zurückzukehren.

Am 15. Oktober erklärte das Außenministerium der Russischen Föderation, dass Russland die Teilnahme an trilateralen Konsultationen mit Australien und den Niederlanden über die Untersuchung der Katastrophe des malaysischen Flugzeuges MH17 im Donbass einstelle. Dabei haben die russischen Behörden Den Haag für Verstöße gegen die Konsultationen verantwortlich gemacht.

Am 31. August begann in den Niederlanden die dritte Gerichtsverhandlung im Fall des über dem Donbass abgeschossenen Flugs MH17.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 über dem besetzten Donbass abgeschossen worden. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Insassen, die meisten von ihnen niederländischen Bürger, kamen dabei ums Leben. 

Das internationale Ermittlerteam (Joint Investigation Team JIT) teilte mit, dass die Maschine mit einem Buk-Raketensystem aus Beständen der 53. Flugabwehrbrigade der russischen Streitkräfte, die in Kursk stationiert ist, abgeschossen wurde. 

Wie Ukrinform berichtete, hat die internationalen Gruppe JIT (Joint Investigation Team) am 19. Juni 2019 die Namen von vier Verdächtigten an der Beförderung und des Einsatzes des Luftabwehrsystems des Typs Buk genannt. Das sind der Ex-Offizier des Geheimdienstes FSB, der frühere "Verteidigungsminister" der so genannten Volksrepublik Donezk ("DNR") Igor Girkin (Strelkow), General und zum Zeitpunkt des Abschusses des Flugzeuges Oberst des militärischen Geheimdienstes des Generalsstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, der Chef des militärischen Geheimdienstes der so genannten "Volksrepublik" Donezk Sergej Dubinski und Oberstleutnant, Spezialeinsatzkräfte des militärischen Geheimdienstes, Oleg Pulatow. Der vierte Verdächtige ist Ukrainer  Leonid Chartschenko, der auf der Seite der "DNR" kämpfte.

nj


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